+
Der Landesvorsitzende der Partei AfD in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge.

Neuer Kurs?

AfD-Landeschef: An deutscher Grenze wird nicht geschossen

Mainz - Die AfD in Rheinland-Pfalz will keinen Schießbefehl gegen Flüchtlinge an der Grenze. Der AfD-Landesvorsitzende distanzierte sich jetzt von Äußerungen führender Vertreter der Partei.

Aussagen von Frauke Petry und Beatrix von Storch hatten für viel Wirbel gesorgt. „An deutschen Grenzen wird nicht auf Flüchtlinge beschossen, so lange keine bewaffneten Angriffe auf diese Grenzen oder unsere Grenzschützer erfolgen“, sagte der AfD-Landesvorsitzende Uwe Junge am Donnerstag. „Unerwünschte Personen von der illegalen Einreise abzuhalten, ist mit einer Vielzahl anderer Mittel möglich.“

Er bedauere in den Medien wiedergegebene Äußerungen von AfD-Bundespolitikern, die den Eindruck erweckten, die Grenzsicherung mit scharfen Waffen sei vertretbar. Diese Darstellung sei „Teil einer Kampagne der Alt-Parteien, die angesichts der stetig wachsenden Zustimmung zur AfD um ihre Macht fürchten“, sagte Junge. In Rheinland-Pfalz sind am 13. März Landtagswahlen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump wettert via Twitter gegen Einwanderer und die Demokraten
US-Präsident Donald Trump meldet sich wegen der sich anbahnenden Einwanderungswelle aus dem Süden zu Wort. Dabei spielt er auch auf die Kongresswahlen an. Infos aus …
Trump wettert via Twitter gegen Einwanderer und die Demokraten
Seehofer: Wilde „Watschnbaum“-Ansage als letzter Weckruf - Sonderparteitag im Dezember?
Mit starken Worten droht Horst Seehofer seiner Partei mit Rücktritt. Er mache für die CSU „nicht den Watschnbaum“. Sein Rückhalt schwindet allerdings weiter. Der …
Seehofer: Wilde „Watschnbaum“-Ansage als letzter Weckruf - Sonderparteitag im Dezember?
Merkel warnt CDU vor Ende als Volkspartei
Union und SPD im rapiden Sinkflug: Eine Woche vor der zur Schicksalsfrage erklärten Wahl in Hessen schmeißen sich die Parteichefinnen in die Bresche - es geht auch um …
Merkel warnt CDU vor Ende als Volkspartei
Diesel-Fahrverbote: Merkel will Gesetze ändern und Hürden erhöhen
Der Diesel-Streit hält die Bundesregierung weiter in Atem. In mehreren Städten könnten Fahrverbote für Diesel ausgesprochen werden. Alle Infos im News-Ticker.
Diesel-Fahrverbote: Merkel will Gesetze ändern und Hürden erhöhen

Kommentare