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AfD-Parteichef Bernd Lucke eine Kampfkandidatur um den Vorsitz mit seiner Rivalin Frauke Petry.

Gespräch mit dem Münchner Merkur

AfD: Lucke wünscht sich Kampfabstimmung gegen Petry

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München - Im Machtkampf innerhalb der AfD wünscht sich Parteichef Bernd Lucke eine Kampfkandidatur um den Vorsitz mit seiner Rivalin Frauke Petry. Der Parteichef will eine Entscheidung auf dem Parteitag - "Das Verhältnis ist zerrüttet".

"Ich hoffe, dass Frau Petry gegen mich kandidiert, damit die Entscheidung dann auch fällt", sagte Lucke dem Münchner Merkur (Samstagausgabe).

Bislang hat Petry ihre Kandidatur noch nicht verkündet, in der Partei wird darüber jedoch heftig spekuliert. "Ich gehe auch von ihrer Kandidatur aus", sagte Lucke. Petry habe deutlich gemacht, dass sie sich eine Zusammenarbeit mit ihm nicht vorstellen könne. "Da sie die Partei führen will, muss sie auch gegen mich antreten", sagte Lucke. "Auf dem Bundesparteitag wird es eine Entscheidung geben. Das ist gut so."

Der AfD-Bundesparteitag soll am 4. Juli in Essen stattfinden. Eine Zusammenarbeit mit Petry schließt Lucke aus. "Sie muss noch lernen, dass Vertrauen und Verlässlichkeit essentiell für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind", sagte der AfD-Vorsitzende. "Es hat leider mehrfach Vertrauensbrüche gegeben, die das Verhältnis zerrüttet haben. Und Vertrauen kann man nicht per Kopfbeschluss wieder erzwingen."

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