Partei schwimmt im Geld 

AfD im Geldrausch: Mysteriöser Niedersachse vererbt der Partei riesiges Vermögen

Die AfD schwimmt jetzt im Geld: Ein Mann hat der Partei ein riesiges Vermögen vererbt. Der Betrag könnte sich sogar verdoppeln!

  • Die AfD erwartet einen gewaltigen Geldsegen.
  • Ein Ingenieur aus Niedersachsen hat der Partei sein Vermögen vererbt.
  • Der Wert des Erbes liegt bei rund sieben Millionen Euro. Und es könnte noch mehr werden!

Berlin - Der AfD steht ein gewaltiger Geldsegen ins Haus: Demnächst dürfte der Partei ein Vermögen im Wert von rund sieben Millionen Euro zufallen. Das gab die Partei in einer Mitteilung bekannt. Der Spender ist demnach ein Millionär aus Niedersachsen. Das Erbe besteht allerdings nicht aus Bargeld, sondern vor allem aus „Sachwerten wie Immobilen und Edelmetallen“. Der Millionär - dessen Name bislang nicht öffentlich bekannt ist - starb bereits im Jahr 2018.

AfD: Mega-Spende an die Partei stammt von einem reichen Ingenieur

Bei dem Spender handelt sich wohl um einen Ingenieur, der auch in den USA tätig gewesen sein soll. Wie WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung berichten, soll das Vermögen des Mannes unter anderem von älteren und äußerst einträglichenPatenten herrühren. Weil das Erbe zum Zeitpunkt des Todes taxiert worden sein soll, könnte das Vermögen inzwischen sogar noch deutlich angewachsen sein. Der Grund: Der Goldpreis ist seitdem um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Video: Proteste gegen AfD-Politiker Björn Höcke

Für die AfD könnte der Geldsegen nach der Großspende sogar noch weitergehen

Möglicherweise kann die AfD durch das Erbe noch weiter profitieren: „Für die AfD bringt die Millionenspende den Vorteil, dass sie nun im vollen Gegenwert die ihr zustehenden Zuschüsse aus der staatlichen Parteienfinanzierung erhalten kann“, wird die Düsseldorfer Parteienrechtlerin Sophie Schönberger in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zitiert. Parteien können nämlich Zuschüsse nur in der Höhe der von ihnen selbst generierten Einnahmen erhalten. Doch bei der AfD war bislang bei weitem nicht so viel Geld in die Kasse gekommen. Die AfD bestreitet jedoch, dass ihr die Zuschüsse zukommen: „Eine Erbschaft löst keine Ansprüche auf staatliche Parteienfinanzierung aus. Es bleibt also bei den rund sieben Millionen Euro“, teilte der stellvertretende Bundesschatzmeister der AfD, Carsten Hütter, mit.

In der Partei herrschte nach der riesigen Spende nicht nur Freude

Laut dem Bericht sollen einige AfD-Mitglieder aber auch verärgert gewesen sein. Denn obwohl schon klar gewesen sei, dass bald eine große Summe an Geld ins Haus komme, habe die Partei noch Ende des Jahres bei Mitgliedern und Sympathisanten um Spenden geworben.

Nach der Krawinkel-Spende ist das Erbe nächste Geldsegen für die AfD in kurzer Zeit

Erst kürzlich hatte die AfD eine Großspende erhalten. Die Berliner Vermögenswaltung um Christian Krawinkel spendete 100.000 Euro an die Partei. Im Vergleich zu dem nun vererbten Vermögen erscheint diese Summe nun fast schon gering. Dennoch: Innerhalb der Familie stieß die Spende auf Ablehnung. Moritz Krawinkel schrieb auf Twitter: „Unser Onkel 2. Grades, der Unternehmensverwalter Christian Krawinkel, spendet 100.000 Euro an die Thüringer #noAfD von Höcke – wegen der ,aktuellen politischen Ereignisse in Thüringen‘. Shame on him!“

sep

Rubriklistenbild: © dpa/Patrick Seeger, dpa/Karl-Josef Hildenbrand

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