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Ein Wahlplakat der Alternative für Deutschland AfD steht am 25.07.2016 in Rostock.

Vor Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern

AfD-Umfragehoch: CDU hat trotzdem Hoffnung

Berlin - Die AfD landet bei Umfragen vor den Wahlen in Mecklenburg vor der CDU. Doch die Union lässt sich nicht beirren: Die AfD sei eine "reine Protestpartei".

Die Union setzt trotz anderslautender Umfragen darauf, dass die rechtspopulistische AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg- Vorpommern nicht die CDU von Kanzlerin Angela Merkel überholt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), sagte am Donnerstag in Berlin: „Die AfD ist keine bürgerliche Partei, sondern eine reine Protestpartei.“ Sie werde nicht gewählt, weil man Lösungen von ihr erwarte.

"AfD gibt vor, alles besser zu wissen"

In Baden-Württemberg sei die Fraktion der Alternative für Deutschland schon wenige Monate nach ihrem Einzug in den Landtag „heftigst zerstritten“. Hier zeige sich, dass die AfD zwar vorgebe, alles besser zu wissen, es aber nicht besser könne.

CSU-Landesgruppengeschäftsführer Max Straubinger sagte, für die Union sei entscheidend, dass sie Probleme löse. Das sei auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik schon geschehen, indem „der Zustrom überdimensioniert eingeschränkt worden ist gegenüber 2015“. Straubinger: „Das müssen wir gegenüber den Bürgern noch verdeutlichen und dann bin ich überzeugt, werden wir die Zustimmung auch wieder bekommen.“ Beide betonten, es werde keine Zusammenarbeit mit extremen Parteien geben. Straubinger sagt, die Nähe der AfD zur NPD zeige, dass sie eine rechtsextreme Ausrichtung habe.

AfD kommt bei Umfrage auf 23 Prozent

Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Insa-Umfrage im Auftrag des Politikmagazins „Cicero“ käme die CDU bei der Wahl am Sonntag auf 20 Prozent, die AfD auf 23 und die SPD von Ministerpräsident Erwin Sellering auf 28 Prozent.

dpa

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