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Der AfD-Vize Alexander Gauland wetterte bei Maybrit Illner gegen den Islam.

AfD-Vize teilt aus

Gauland: So wetterte er bei Illner gegen Islam und Flüchtlinge

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Mainz - In der Talkshow von Maybrit Illner ist auch der AfD-Vize Alexander Gauland geladen. Der nutzt prompt die Möglichkeit, um seine islamfeindlichen Ansichten zu verbreiten.

Alexander Gauland, stellvertretender Vorsitzende der AfD, fackelte am Donnerstagabend nicht lang, um die Position seiner Partei als Anti-Islam-Fraktion zu untermauern. Beim Polit-Talk zum Thema: "Angst vor der Parallelgesellschaft. Kann Deutschland Integration?" bei Maybrit Illner warf der AfD-Vize mit islamfeindlichen Aussagen nur so um sich. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland", sagte der Politiker gleich zu Beginn der Talkrunde.  Deutschland sei eben "christlich-abendländisch und nicht muslimisch" und die Minarette, Moscheen und Imame haben in Deutschland sowieso nichts zu suchen.

Der Bundesparteitag der Alternativen für Deutschland steht unmittelbar bevor und so gab Gauland schon einmal einen Vorgeschmack darauf, wie das Grundsatzprogramm seiner Partei aussehen werde. Einer der Hauptsäulen wird dabei die Anti-Islam-Haltung sein. Und das, obwohl die meisten Deutschen die Islamkritik der AfD ablehnen.

Gauland: "Lösungen müssen sie anbieten"

Mit verbalen Zündeleien gegen den Islam ist die AfD schon in der Vergangenheit gut gefahren, wie die jüngsten Erfolge bei den Landtagswahlen zeigen - Gauland machte damit bei Maybrit Illner einfach weiter. "Ich habe die Flüchtlinge nie als Geschenk bezeichnet. Das würde ich nie machen", tönte er. Der Islam sei in Deutschland ein "Fremdkörper" und habe hier keine "kulturellen Spuren hinterlassen", so der Politiker weiter.

Keine kulturellen Spuren hinterlassen? Diese Aussage konnte Talk-Gast Sineb El Masrar dann doch nicht einfach so stehen lassen. Die Buchautorin ("Muslim Girl") stopfte Gaulands Bildungslücke und stellte klar: Ohne die islamischen Gelehrten wären die Lehren der griechischen Philosophen und die Aufklärung erst gar nicht in Gaulands Abendland überbracht worden.

Nach dem peinlichen Fauxpas war vom AfD-Politiker nicht mehr viel zu hören. Auf die eigentliche Kernfrage jedoch, ob Deutschland die Flüchtlinge integrieren kann und welche Lösungen die AfD habe, duckte sich Gauland einfach weg. Zum CDU-Politiker Jens Spahn gewandt, der ebenfalls Gast der Runde war, meinte Gauland nur lachend: "Lösungen müssen sie anbieten."

kus

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