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Thüringens AfD-Chef Björn Höcke wird parteischädigendes Verhalten vorgeworfen. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

"Das waren keine Ausrutscher"

AfD-Vorsitzender Meuthen: Höcke schadet der Partei

Stuttgart (dpa) - Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat dem thüringischen Landeschef Björn Höcke parteischädigendes Verhalten vorgeworfen.

Mit dessen jüngsten Aussagen unter anderem zum "lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp" sei er nicht glücklich, sagte Meuthen der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Er muss in nächster Zeit lernen, seine Worte sorgsamer zu wägen und auch manche Äußerung inhaltlich zu überdenken."

Gelinge Höcke das glaubhaft, gebe es keinen Grund, warum er die Partei verlassen sollte. "Verändert er sein Verhalten nicht und waren das keine Ausrutscher, ist die AfD nicht die richtige Partei für ihn", sagte Meuthen, der die Partei im Bund zusammen mit Frauke Petry führt und Landeschef in Baden-Württemberg ist. Mit Blick auf Höcke fügte er hinzu: "Es liegt an ihm selbst, seinen Weg zu wählen."

Der Bundesvorstand hatte einen Parteiausschluss Höckes am Freitag vermieden, ihn aber "nachdrücklich" aufgefordert, "zu prüfen, inwieweit seine Positionen sich noch in Übereinstimmung mit denen der AfD befinden".

AfD

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