+
Rauchschwaden dringen während der Wahlkampf-Abschlussveranstaltung der AFD Rheinland-Pfalz in Neuwied aus dem Untergeschoss des Saales.

Zwischenfall bei Petry-Rede

Rauchbombe war Ursache für Feueralarm bei AfD

Neuwied - Die AfD musste eine Wahlkampfveranstaltung in Neuwied wegen eines Feueralarms unterbrechen. Nun kommt der Grund für den Zwischenfall ans Licht.

Eine Rauchbombe auf einer Toilette hat zum Feueralarm beim AfD-Wahlkampfabschluss am Freitagabend in einem Hotel im rheinland-pfälzischen Neuwied geführt. Die Polizei in Koblenz bestätigte entsprechende Informationen des Senders SWR am Samstag. Der Alarm unterbrach die Rede der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry. Die rund 300 Zuhörer mussten vorübergehend ins Freie, bevor die Veranstaltung fortgesetzt wurde.

Vor dem Hotel protestierten laut Polizei rund 350 Demonstranten gegen die rechtspopulistische Partei. Umfragen sagen ihr bis zu elf Prozent bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz an diesem Sonntag voraus. Damit könnte sie drittstärkste Kraft im Mainzer Landtag werden.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Papst Franziskus bittet um Verzeihung wegen Kinderschändung
In Südamerika will der Pontifex Vertreter indigener Völker, Migranten, Diktaturopfer und Heimkinder treffen. Ein Heimspiel ist die Visite in der einstigen Bastion des …
Papst Franziskus bittet um Verzeihung wegen Kinderschändung
Widerstand in der SPD gegen Koalitionsverhandlungen wächst
SPD-Chef Schulz wirbt in NRW weiter für die Neuauflage der großen Koalition. Gleichzeitig melden sich immer mehr Gegner der GroKo zu Wort. Kann die SPD-Spitze die …
Widerstand in der SPD gegen Koalitionsverhandlungen wächst
Heftiger Schmuggel-Vorwurf gegen Scheuer: CSU-General schießt zurück
SPD-Vize Ralf Stegner wirft CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer vor, einen Satz im Sondierungspapier heimlich eingetragen zu haben. Für Vertrauen zwischen SPD und Union …
Heftiger Schmuggel-Vorwurf gegen Scheuer: CSU-General schießt zurück
Amtszeit-Begrenzung: Landtags-Opposition will Söder beim Wort nehmen
Markus Söder will die Amtszeit der bayerischen Ministerpräsidenten begrenzen. Die Landtags-Opposition ist Feuer und Flamme - und fordert Tempo.
Amtszeit-Begrenzung: Landtags-Opposition will Söder beim Wort nehmen

Kommentare