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AfD-Chef Bernd Lucke.

AfD hofft dennoch auf liberale Überläufer

Lucke: "Wir werden definitiv keine FDP 2.0"

Berlin - Nach dem Absturz der FDP bei der Bundestagswahl setzt die Alternative für Deutschland (AfD) auf Zulauf von enttäuschten Liberalen.

Er höre aus mehreren Landesverbänden, "dass dort auch ehemalige FDP-Mitglieder an die Tür klopfen", sagte AfD-Chef Bernd Lucke der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Zahlen habe er aber noch nicht. Er sehe die Rolle seiner Partei nicht darin, die FDP zu ersetzen. "Wir werden definitiv keine FDP 2.0", sagte Lucke.

Die eurokritische AfD war erst im Februar gegründet worden, am Sonntag kam sie aus dem Stand auf 4,7 Prozent der Stimmen. Nach dem guten Abschneiden im Bund konzentriert sich die Partei nun auf die Europawahl im kommenden Jahr und die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. In den drei Ländern habe die AfD bei mehr als sechs Prozent gelegen, "so dass wir gute Chancen haben, in die Parlamente einzuziehen", sagte Lucke der Zeitung.

Auf die Frage, ob seine Partei künftig für bürgerliche Koalitionen zur Verfügung stehe, sagte Lucke, die AfD habe "kein strategisches Interesse daran, der CDU einen verloren gegangenen Bündnispartner zu ersetzen".

Presse: "Merkel, Merkel über alles"

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afp

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