+
Andrea Röpke erhielt für ihre Arbeit 2015 den Paul-Spiegel-Preis

Andrea Röpke musste gehen

AfD wirft Expertin für Rechtsextremismus aus dem Saal

Demmin - Die AfD will sich offenbar von Rechtsextremismus-Experten nicht ins Blatt schauen lassen: Auf dem Landesparteitag wurde die Journalistin Andrea Röpke des Saales verwiesen.

Die Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke ist am Samstag bei einem AfD-Landesparteitag in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) von der Berichterstattung ausgeschlossen worden. Das beschloss die große Mehrheit der Delegierten auf Antrag eines Parteimitglieds. Dieses hatte Röpke vorgeworfen, im Saal AfD-Mitglieder zu fotografieren und die Bilder später auf Internetseiten linker Antifa-Gruppen stellen zu wollen.

Röpke ist eine preisgekrönte Journalistin

Sicherheitsleute geleiteten Röpke hinaus. Die 50-Jährige hatte zuletzt im Auftrag der Schweriner SPD-Landtagsfraktion ein Buch über die rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt und war 2015 für ihre Arbeit vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Simbabwes Präsident Mugabe ist zurückgetreten
Das Militär hatte den Langzeitpräsidenten in der vergangenen Woche unter Hausarrest gestellt. Seit 1980 regiert der mittlerweile 93-Jährige das Land. Bisher hatte er …
Simbabwes Präsident Mugabe ist zurückgetreten
Aktuelle Umfrage: AfD nach Jamaika-Aus bei 14 Prozent
Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die AfD ist nach dem Jamaika-Aus klar im Aufwind bei 14 Prozent. Hier finden Sie die neueste Umfrage und Prognose.
Aktuelle Umfrage: AfD nach Jamaika-Aus bei 14 Prozent
Aus für Jamaika - und jetzt? Das sind die Top-Ten-Fragen bei Google
Warum ist Jamaika gescheitert? Wann sind Neuwahlen? Was ist eigentlich eine Minderheitsregierung? Das sind jetzt die Top-Ten-Fragen bei Google.
Aus für Jamaika - und jetzt? Das sind die Top-Ten-Fragen bei Google
Kabinett will Bayern bis 2025 zum Gigabit-Freistaat machen
Bis 2025 sollen bayernweit Gigabit-Bandbreiten bei Internetanschlüssen möglich sein. Für die schnelleren Anschlüsse stellt der Freistaat über zwei Milliarden Euro …
Kabinett will Bayern bis 2025 zum Gigabit-Freistaat machen

Kommentare