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Andrea Röpke erhielt für ihre Arbeit 2015 den Paul-Spiegel-Preis

Andrea Röpke musste gehen

AfD wirft Expertin für Rechtsextremismus aus dem Saal

Demmin - Die AfD will sich offenbar von Rechtsextremismus-Experten nicht ins Blatt schauen lassen: Auf dem Landesparteitag wurde die Journalistin Andrea Röpke des Saales verwiesen.

Die Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke ist am Samstag bei einem AfD-Landesparteitag in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) von der Berichterstattung ausgeschlossen worden. Das beschloss die große Mehrheit der Delegierten auf Antrag eines Parteimitglieds. Dieses hatte Röpke vorgeworfen, im Saal AfD-Mitglieder zu fotografieren und die Bilder später auf Internetseiten linker Antifa-Gruppen stellen zu wollen.

Röpke ist eine preisgekrönte Journalistin

Sicherheitsleute geleiteten Röpke hinaus. Die 50-Jährige hatte zuletzt im Auftrag der Schweriner SPD-Landtagsfraktion ein Buch über die rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt und war 2015 für ihre Arbeit vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet worden.

dpa

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