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Schwere Vorwürfe erntet Ursula von der Leyen von der AfD.

Maßnahmen bei der Bundeswehr

AfD wirft von der Leyen „Gesinnungsterror“ und Zensur vor

Berlin - Die AfD stört sich an Ursula von der Leyens Vorgehen nach dem Fall Franco A.. Sie wolle die Soldaten durch Political Correctness zu „Duckmäusern“ erziehen und raube der Truppe ihre Identität.

Die AfD hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgeworfen, sie habe bei der Bundeswehr eine Welle von „Gesinnungsterror“ und Zensur in Gang gesetzt. „Das traditionelle Liederbuch der Bundeswehr zu zensieren ist paranoid“, sagte das Parteivorstandsmitglied Georg Pazderski, ein pensionierter Oberst, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Durch diese Form der Political Correctness werde der Truppe „das letzte bisschen Identität“ genommen.

Verteidigungsministerin sei „Totengräberin der Bundeswehr“

Wie jetzt erst bekannt wurde, hatte das Verteidigungsministerium bereits im Januar entschieden, die Verteilung des aktuellen Liederbuchs der Bundeswehr zu stoppen. Das Streitkräfteamt erhielt den Auftrag, eine neue Liederliste zu entwickeln. Stein des Anstoßes waren laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter anderem das Volkslied „Schwarzbraun ist die Haselnuss“, das „Westerwald-Lied“ und das „Panzerlied“, das zwar in der Zeit des Nationalsozialismus entstanden, aber textlich verändert worden war.

Pazderski sieht in diesem Schritt und in der durch den Fall des terrorverdächtigen Oberleutnants Franco A. in Gang gesetzten Durchsuchung der Kasernen nach Wehrmachtsdevotionalien eine Gefahr für den „inneren Zusammenhalt der Gruppe“. Er sagte, die Soldaten würden so zu „Duckmäusern und Denunzianten“ erzogen. Von der Leyen geriere sich als „Totengräber der Bundeswehr“.

dpa

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