+
Was lief da mit Stephanie Clifford, Herr Trump?

Zahlung über 130.000 Dollar bestätigt

Schweigevereinbarung gilt nicht mehr: Porno-Star will über Trump auspacken

Die Pornodarstellerin, die mit US-Präsident Donald Trump vor dessen Amtszeit eine Affäre gehabt haben soll, will offenbar mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gehen.

Washington - Nachdem Trumps Anwalt Michael Cohen eine Zahlung in Höhe von 130.000 Dollar (105.000 Euro) an die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" eingeräumt habe, sei eine Stillschweigevereinbarung damit gebrochen, sagte Cliffords Managerin Gina Rodriguez am Mittwoch in US-Medien. "Das gilt jetzt nicht mehr, und Stormy wird ihre Geschichte erzählen", sagte sie.

Anwalt Cohen hatte die Zahlung am Dienstag eingeräumt. Laut US-Medienberichten soll es sich um ein Schweigegeld gehandelt haben, um die mutmaßliche Affäre zwischen Trump und Clifford vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 geheim zu halten. Das Geld sei ihm "weder direkt noch indirekt" von der Trump-Kampagne oder den Trump-Firmen zurückerstattet worden, sagte Cohen. Die Zahlung sei legal gewesen.

Der Anwalt reagierte mit seiner Erklärung auf eine Beschwerde der Organisation Common Cause bei der US-Wahlkommission. Die Aktivisten wittern einen Verstoß gegen das Gesetz zur Wahlkampffinanzierung.

Lesen Sie auch: Trennung? Ehekrise? Melanias Sprecherin reagiert

Trump äußerte sich nicht zu dem Fall. Das Weiße Haus verwies darauf, dass die Angelegenheit bereits im Wahlkampf erledigt worden sei. Clifford dementierte eine Affäre mit Trump nach der mutmaßlichen Unterzeichnung einer Stillschweigevereinbarung, schien sich aber später wieder von ihrem Dementi zu distanzieren.

Was das für die Familie Trump um Melania bedeutet, dürfte als großes Fragezeichen angesehen werden. Die First Lady sagte zuletzt schon Termine ab - viele Beobachter vermuten: Der Grund sind die Gerüchte um Clifford. Für Donald könnte es eng werden.

Auch interessant: News-Ticker zum Amoklauf: Kinder schrieben Eltern dramatische Nachrichten

afp, mke

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Machtwechsel an der CSU-Spitze: Sanfte Töne aus kratziger Kehle
Machtwechsel in der CSU: Markus Söder übernimmt den Vorsitz von Horst Seehofer. Er verspricht, was man mit ihm bisher selten verband.
Machtwechsel an der CSU-Spitze: Sanfte Töne aus kratziger Kehle
Kommentar zum Ende Horst Seehofers als CSU-Chef: Abschied vom Untoten
Für Horst Seehofer steht der Abschied als Chef der CSU an. Die unverhohlene Erleichterung, die darüber vorherrscht, wird Seehofers Leistung nicht gerecht, meint Mike …
Kommentar zum Ende Horst Seehofers als CSU-Chef: Abschied vom Untoten
Trump will sich Ende Februar mit Kim Jong Un treffen
Der US-Präsident will erneut mit dem nordkoreanischen Machthaber zusammenkommen. Wo der Gipfel Ende Februar steigen soll, war zunächst nicht bekannt. In die zuletzt eher …
Trump will sich Ende Februar mit Kim Jong Un treffen
Schwere Vorwürfe gegen Trump: US-Präsident hat IS neu belebt
Schwerwiegende Vorwürfe gegen US-Präsident Trump: Laut einem „Buzzfeed“-Bericht brachte er seinen Ex-Anwalt Michael Cohen zum Lügen - vor dem Kongress. Jetzt wird sogar …
Schwere Vorwürfe gegen Trump: US-Präsident hat IS neu belebt

Kommentare