+
Die US-Soldaten erweisen ihrem toten Kameraden die letzte Ehre.

Er spielte gerade mit Kindern

Afghanischer Teenie ersticht US-Soldaten

Kabul - Ein Teenager hat im Osten Afghanistans von hinten einen US-Soldaten erstochen, als dieser gerade mit Kindern spielte. Der 26-jährige Unteroffizier war im Bezirk Shinwar in der Provinz Nangarhar eingesetzt.

Der Offizier sollte dort die feierliche Vereidigung einheimischer Polizisten sichern, wie am Montag aus US-Sicherheitskreisen zu erfahren war.

Der Angriff ereignete sich bereits am Mittwoch, wurde jedoch erst jetzt bekannt. Die Taliban teilten mit, der Jugendliche habe auf eigene Faust gehandelt. Seit seiner Flucht vom Tatort habe er sich aber dem Kampf militanter Islamisten angeschlossen.

Damit sind nach einer AP-Statistik allein im März bereits 14 US-Soldaten am Hindukusch getötet worden. In den beiden Vormonaten waren es lediglich jeweils vier. Der Anstieg erklärt sich mit dem Frühlingsbeginn, der auch die „Kampfsaison“ für die Aufständischen einläutet.

ap

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Britisches Unterhaus verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz
Das Unterhaus des britischen Parlaments hat ein wichtiges Brexit-Gesetz verabschiedet. Damit hat EU-Recht nicht mehr Vorrang vor nationalem Recht.
Britisches Unterhaus verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und nennt Merkels Auftrag
Karl-Theodor zu Guttenberg sieht von außen zu, wie die großen Parteien Deutschlands versuchen, eine neue Koalition zu bilden. Der einstige Hoffnungsträger der Union …
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und nennt Merkels Auftrag
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Die türkische Führung will den Ausnahmezustand zum sechsten Mal verlängern. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. Menschenrechtler kritisieren die Maßnahme …
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Entscheidung
Facebook wird nach Druck aus der britischen Politik ausführlich prüfen, ob es beim Online-Netzwerk russische Kampagnen vor der Brexit-Entscheidung im Sommer 2016 gab.
Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Entscheidung

Kommentare