Ein US-Militärflugzeug startet vom Flughafen Kabul.
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Ein US-Militärflugzeug startet vom Flughafen Kabul.

News-Ticker

US-Truppenabzug aus Afghanistan abgeschlossen - Letzte Soldaten haben Kabul schon jetzt verlassen

  • Fabian Müller
    VonFabian Müller
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In Kabul ist es am Montagmorgen zu einem Raketenangriff am Flughafen gekommen. Die US-Truppen haben ihren Einsatz vor Ort beendet. Der News-Ticker.

  • Am Montagmorgen kam es in Kabul zu weiteren Luftangriffen. (siehe Erstmeldung)
  • Das US-Militär prüft die Anzahl der Opfer, die bei den Raketenangriffen ums Leben gekommen sein sollen. (siehe Update vom 30. August, 9.30 Uhr)
  • Die USA haben am ihren Truppenabzug aus Afghanistan abgeschlossen (siehe Update vom 30. August, 22.45 Uhr)
  • Der UN-Sicherheitsrat erhöht den Druck auf die Taliban (siehe Update vom 30. August, 21.31 Uhr)
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 30. August, 22.45 Uhr: Die USA haben ihren Truppenabzug aus Afghanistan abgeschlossen und ihren Militäreinsatz in dem Land damit nach 20 Jahren beendet. Eine letzte US-Militärmaschine hob in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit Afghanistan; Montagnachmittag Ortszeit Washington) vom Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul ab, wie der Chef des Zentralkommandos der US-Streitkräfte, Kenneth McKenzie, sagte. Damit ist auch die militärische Evakierungsmission abgeschlossen.

Update vom 30. August, 21.31 Uhr: Der UN-Sicherheitsrat erhöht den Druck auf die militant-islamistischen Taliban, Afghanen ungehindert aus ihrem Heimatland ausreisen zu lassen. Eine entsprechende Resolution wurde am Montag vom mächtigsten UN-Gremium mit 13 Ja-Stimmen angenommen, Russland und China enthielten sich.

In der Resolution, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, verweist der Sicherheitsrat auf die Zusagen der Taliban vom Freitag, dass Afghanen das Land jederzeit und auf allen möglichen Wegen ungehindert verlassen dürften. Der Sicherheitsrat „erwartet, dass die Taliban diese und alle anderen Verpflichtungen einhalten“, heißt es darin.

Zugleich unterstreicht das Gremium die Forderung nach einem ungehinderten humanitären Zugang sowie nach Wahrung der
Menschenrechte in Afghanistan, insbesondere „der Rechte von Frauen, Kindern und Minderheiten“. Eine zuletzt vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ins Spiel gebrachte UN-Sicherheitszone in Kabul wird in der Resolution nicht erwähnt.

Nächster Anschlag am Montagmorgen: USA nennen Details zu Raketen-Angriff

Update vom 30. August, 17.15 Uhr: Die US-Regierung bestätigte Berichte, wonach am Montagmorgen fünf Raketen in Richtung des Flughafens der afghanischen Hauptstadt abgefeuert wurden (siehe vorherige Updates). Drei der Raketen seien „ohne Auswirkungen“ außerhalb des Flughafens gelandet, sagte Generalmajor William Taylor am Montagvormittag (Ortszeit) im Pentagon. Eine Rakete sei von einem installierten Raketenabwehrsystem am Flughafen abgewehrt worden. Eine weitere Rakete sei ohne Gefahr für Personal oder die Mission zu Boden gekommen, so Taylor weiter. Auf Nachfrage erklärte Pentagon-Sprecher John Kirby, dass diese Rakete innerhalb des Geländes des Flughafens gelandet sei.

Update vom 30. August, 16.15 Uhr: Die radikal-islamischen Taliban rechnen nach Angaben eines Sprechers mit dem Ende der Terrorangriffe durch den IS, sobald sich alle westlichen Truppen aus Afghanistan zurückgezogen haben. „Wir hoffen, dass die vom IS beeinflussten Afghanen ihre Aktionen aufgeben werden, wenn sie sehen, dass eine islamische Regierung ganz ohne die Präsenz von Ausländern gebildet wird“, sagte Sabihullah Mudschahid am Wochenende der Nachrichtenagentur AFP.

Sollte der afghanische Ableger des IS seine Angriffe fortsetzen, drohte Mudschahid mit Gegenmaßnahmen. Die neue Regierung werde sich dann mit den Dschihadisten befassen, warnte er. Die neue Taliban-Regierung solle allerdings erst nach dem Abzug der US-Truppen aus Kabul bekannt gegeben werden. Derzeit dauerten die Konsultationen noch an, da es darum gehe, bei der Regierungsbildung „verantwortungsbewusst“ vorzugehen, sagte der Sprecher. „Das erfordert viel Geduld“. Er räumte ein, seine Miliz habe „in dieser Angelegenheit noch einige technische Probleme“.

Der Ableger der Terrormiliz „Islamischen Staat“ IS-K reklamierte den Anschlag vom vergangenen Donnerstag (26. August) am Flughafen in Kabul für sich. Auch zu dem Anschlag am Montag bekannte sich die Miliz (siehe vorherige Updates).

Terrormiliz IS bekennt sich zu Raketenangriff in Kabul

Update vom 30. August, 15.10 Uhr: Der in Afghanistan aktive Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Raketenangriff am Flughafen von Kabul für sich reklamiert. „Soldaten des Kalifats“ hätten den Flughafen mit sechs Raketen des Typs Katjuscha angegriffen, teilte IS-Khorasan, wie der IS sich in Afghanistan und Pakistan nennt, am Montag auf der Plattform Naschir News mit. Es sei auch bestätigt, dass bei dem Angriff Menschen verletzt worden seien. Eine Bestätigung über mögliche Opfer oder Schäden gab es unabhängig von der Erklärung des IS zunächst nicht.

Auf den Kabuler Flughafen waren Berichten zufolge am Montagmorgen mindestens fünf Raketen abgefeuert worden (siehe vorherige Updates). Ein Raketenabwehrsystem sei aktiviert worden, berichtete der Fernsehsender CNN unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter. Dieses kann heranfliegende Objekte mit einem Maschinengewehr zerstören, bevor sie ihr Ziel treffen.

Update vom 30. August 13.30 Uhr: Die von der Bundesregierung organisierte Luftbrücke aus Kabul hat nach vorläufigen Angaben 138 Ortskräfte und deren Familien nach Deutschland gebracht. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte am Montag, dass insgesamt 634 Ortskräfte aus Afghanistan ausgeflogen wurden. Er verwies darauf, dass die Zahl der Hilfeersuchen erst nach dem Beginn der Luftbrücke deutlich gestiegen sei - auf nunmehr mindestens 40.000 Menschen.

Vor Beginn der Evakuierung am 14. August habe das Bundesinnenministerium Kenntnis davon gehabt, dass 174 Ortskräfte
sowie Familienangehörige für die gesamte Bundesregierung zur Ausreise anstehen. Insgesamt handelte es sich um 886 Menschen, so der Sprecher. Es ging dabei um Afghanen, die aktiv eine Gefährdungsanzeige gemacht hatten und auf Listen standen. Während der Evakuierungsmission habe es zahlreiche Nachreichungen gegeben, weshalb die Zahl der Ortskräfte und deren Bezugspersonen für die gesamte Bundesrepublik bei 40.000 liegt.

Seit 2013 waren nach Angaben des Ministeriums 1500 Polizisten in Afghanistan im Einsatz, sowie etwa 300 Ortskräfte. Insgesamt kamen über die Luftbrücke der Bundeswehr 4587 Menschen nach Deutschland, davon 3849 Afghanen und 403 deutsche Staatsangehörige. Außerdem befinden sich darunter auch einige Staatsbürger und Ortskräfte anderer Länder.

Bundesregierung will Schutzsuchende bei Ausreise aus Afghanistan unterstützen

Update vom 30. August 12.45 Uhr: Mehr als 40.000 Schutzsuchende will die Bundesregierung bei ihrer Ausreise aus Afghanistan unterstützen. Darüber hinaus will Außenminister Maas keine Hoffnungen machen. Der SPD-Politiker stellte die Ausreisewilligen darauf ein, dass die Hilfsaktion noch sehr lange dauern kann. „Es gibt keinen zeitlichen Horizont. Das ist ein Thema, dass uns noch Wochen und wahrscheinlich auch Monate beschäftigen wird.“

Auf den Ausreiselisten des Auswärtigen Amts stehen mehr als 10 000 Afghanen. Dazu zählen ehemalige afghanische Mitarbeiter von Bundeswehr oder Ministerien und besonders schutzbedürftige Menschen wie Menschenrechtsaktivisten oder Frauenrechtlerinnen. Hinzu kommen deren Familienangehörige. Insgesamt geht es nach jetzigem Stand um mehr als 40.000 Menschen, die in Deutschland aufgenommen werden sollen - wenn es ihnen gelingt, das Land zu verlassen.

Mit der strikten Beschränkung auf diese Gruppe will Maas falschen Hoffnungen vorbeugen und verhindern, dass es an den Grenzübergängen zu ähnlich chaotischen Zuständen wie am Flughafen Kabul in der vergangenen Woche kommt. „Letztlich wollen wir eines vermeiden: Nämlich, dass das, was sich in Kabul am Flughafen ereignet hat, wiederholt“, sagte er.

Update vom 30. August 12.30 Uhr: Der bislang als verschollen geltende Taliban-Anführer Haibatullah Achundsada befindet sich nach Angaben des Sprechers der Islamisten in Afghanistan. „Haibatullah Achundsada führt derzeit Gespräche in Kandahar“, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid am Sonntagabend in einem Interview mit der staatlichen
Nachrichtenagentur Anadolu der Türkei.

Der Aufenthaltsort von Achundsada war bisher nicht bekannt. Nach der Machtübernahme der Taliban Mitte August war der Vize-Chef der Bewegung, Mullah Abdul Ghani Baradar, in Afghanistan eingetroffen. Der Sprecher erklärte außerdem, dass die Taliban Zugriff auf blockiertes Geld im Ausland forderten. Nach Gründung der neuen Regierung werde man die finanzielen Probleme allmählich lösen, Afghanistan verfüge über eigene Einnahmequellen, sagte er.

Im Interview sagte Mudschahid, die Taliban streben eine enge Zusammenarbeit mit der Türkei an, sowohl beim Thema Wirtschaft als auch in der Bildung. „Das türkische Volk und der Staat sind unsere Freunde. Es gibt sehr viele Gründe dafür, dass unsere Freundschaft bestehen bleibt“, so der Sprecher. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte bereits zuvor, sein Land wolle den Taliban beim Aufbau von Infrastruktur in Afghanistan behilflich sein.

Afghanistan: Usbekistan zur Zusammenarbeit mit Deutschland bereit

Update vom 30. August 12.00 Uhr: Außenminister Heiko Maas erklärte nach Gesprächen mit der Regierung in Taschkent, dass sich Usbekistan zur Zusammenarbeit mit Deutschland bereit erklärte. Das Land werde seine Grenzen für Deutsche, afghanische Ortskräfte und andere Schutzbedürftige aus Afghanistan öffnen. Die Betroffenen sollen anschließend nach Deutschland ausgeflogen werden. Es gehe dabei um eine „von uns definierte Personengruppe“, darüber hinaus habe Berlin keine Anfrage gestellt, sagte Maas.

Eine Ausreise über den Landweg sei „deutlich schwieriger“ als über kommerzielle Flüge über Kabul, erklärte Maas. Für Ausreisen über den Landweg seien „momentan nicht die Voraussetzungen geschaffen“, weil noch zu viele Absprachen nötig seien.

Nach Angaben des Außenministers wurden über die Luftbrücke der Bundeswehr „deutlich mehr“ als die rund hundert afghanischen Ortskräfte ausgeflogen, die in einer ersten Zwischenbilanz am Ende der Woche genannt wurden. Neue Zahlen nannte Maas allerdings nicht. Bei der Ausreise von Ortskräften wolle sich Maas aber nur auf die Personen beschränken, die eine Zusage von der Bundesregierung erhielten.

Update vom 30. August 10.30 Uhr: Bei dem US-Luftangriff am Sonntag auf ein Auto der Terrormiliz IS in der afghanischen Hauptstadt Kabul sollen mindestens zehn Zivilisten getötet worden sein. Das berichtet der lokale TV-Sender ToloNews am Montag. Unter den Toten seien auch Kinder, hätten Anwohner dem Fernsehsender gesagt. „Es ist nicht klar, was passiert sein könnte und wir untersuchen das weiterhin. Wir wären sehr traurig über den möglichen Tod Unschuldiger“, hieß es in einer Stellungnahme des US-Militärs. Das Militär untersuche noch die Zahl der Opfer.

Update vom 30. August 9.55 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas* landete in der Nacht zum Montag in Taschkent. Dort will er mit der usbekischen Regierung über die Ausreise weiterer Menschen aus Afghanistan verhandeln. Gemeinsam mit den Nachbarländern Tadschikistan und Pakistan soll eine Zwischenstation für Ausreisende eingerichtet werden. Weitere Verhandlungen sollen im Laufe der Woche mit Katar und der Türkei stattfinden.

Der Besuch des Außenministers in Taschkent markiert den Übergang von Phase 1 zu Phase 2 der Hilfsaktion für
diejenigen, die Schutz vor den neuen Machthabern in Kabul suchen. Betroffen sind vor allem ehemalige afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr und der Bundesministerien sowie besonders gefährdete Afghanen wie Menschenrechtsaktivisten oder Frauenrechtlerinnen. Insgesamt soll es um mehr als 40 000 Menschen gehen.

Update vom 30. August 9.30 Uhr: Die Evakuierungsmission in Kabul neigt sich dem Ende zu. Die Bundeswehr hatte ihren Evakuierungseinsatz am Donnerstag beendet, Frankreich, Spanien und Großbritannien folgten am Freitag und Samstag. Die USA wollen noch bis Dienstag Menschen aus dem Land bringen. Die Vereinten Nationen suchen gleichzeitig nach Wegen, auch nach dem Abzug der US-Streitkräfte Menschen eine sichere Ausreise aus Afghanistan ermöglichen zu können.

Am Montag (30. August) wollen UN-Generalsekretär António Guterres und die Vertreter der ständigen Sicherheitsrats-Mitglieder über eine mögliche UN-Sicherheitszone in Kabul sprechen. Frankreich und Großbritannien wollen das im UN-Sicherheitsrat durchsetzen. „Unser Resolutionsentwurf zielt darauf ab, eine Sicherheitszone in Kabul zu definieren, die eine Fortsetzung der humanitären Operationen ermöglicht“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der Zeitung „Le Journal du Dimanche“. US-Außenminister Antony Blinken will den weiteren Umgang mit Afghanistan unter anderem mit Vertretern Deutschlands, Katars, der Türkei und der EU besprechen.

In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung von mehr als 20 Ländern - darunter die USA und Deutschland - hieß es, man habe von den Taliban Zusicherungen erhalten, dass „alle ausländischen Staatsangehörigen und alle afghanischen Staatsbürger mit einer Reisegenehmigung aus unseren Ländern sicher und geordnet zu Abflugorten sowie aus dem Land reisen dürfen“.

US-Militär prüft Opfer nach Luftangriff in Kabul

Das US-Militär prüft nach dem Luftangriff auf das Auto Berichte über mögliche zivile Opfer. Der Einsatz habe erfolgreich eine „unmittelbare Bedrohung“ für den Flughafen Kabul durch die Terroristen abgewendet, darüber hinaus würden die Ergebnisse des Luftschlags noch geprüft, hieß es am Sonntagabend (Ortszeit) in einer Stellungnahme der US-Kommandozentrale für die Region (Centcom). In dem zerstörten Fahrzeug habe sich „eine große Menge Sprengstoff“ befunden, „die womöglich zu weiteren Opfern führte“, hieß es. „Es ist nicht klar, was passiert sein könnte und wir untersuchen das weiterhin. Wir wären sehr traurig über den möglichen Tod Unschuldiger“, hieß es in der Stellungnahme des Militärs weiter.

Der lokale Fernsehsender ArianaNews berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, dass sechs Menschen, darunter vier Kinder, beim Einschlag einer Mörsergranate in einem Kabuler Privathaus nahe des Flughafens getötet worden seien. Es war nicht klar, ob diese Opfer möglicherweise nicht einer Mörsergranate, sondern dem US-Luftangriff zuzurechnen gewesen seien.

Afghanistan: Erneute Angriffe am Flughafen in Kabul

Erstmeldung: Kabul - In der afghanischen Hauptstadt Kabul* hat es einen Raketenangriff gegeben. Am Montagmorgen (Ortszeit) seien aus der Gegend Chairchanah im Norden der Stadt mehrere Raketen in Richtung Flughafen abgefeuert worden, schrieb der lokale Fernsehsender ToloNews mit Berufung auf Augenzeugen auf Twitter. Der Fernsehsender CNN berichtete unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter, dass mindestens fünf Raketen in Richtung Flughafen abgefeuert worden seien.

Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP hörten das Geräusch von Geschossen über der Stadt. Laut Anwohnern am Flughafen wurde das Raketenabwehrsystem aktiviert. In der Nähe des Airports stieg Rauch auf. Die USA bestätigten den Vorfall und teilten mit, dass die Evakuierungsmission ohne Unterbrechung weiterlaufe.

Über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst keine Informationen. In sozialen Medien wurden Videos geteilt, die ein brennendes Auto zeigen sollen, aus dem die Raketen abgefeuert worden sein sollen.

Afghanistan: Mehrere Raketen offenbar auf Flughafen Kabul abgefeuert

Es war zunächst unklar, wo die Raketen gelandet waren und was sie zum Ziel hatten. US-Präsident Joe Biden sei über den Vorfall informiert geworden, teilte Regierungssprecherin Jen Psaki am Montagmorgen mit. Biden habe die Kommandeure vor Ort angewiesen, „ihre Anstrengungen zu verdoppeln, um alles Notwendige zu tun, um unsere Streitkräfte vor Ort zu schützen“.

US-Präsident Joe Biden hatte am Sonntag vor möglichen weiteren Anschlägen rund um den Flughafen Kabul gewarnt. Erst am Donnerstag waren bei einem Anschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) am Flughafen Kabul mindestens 13 US-Soldaten - und -soldatinnen sowie zwei Briten ums Leben gekommen. Die Angaben über die afghanischen Todesopfer schwanken, Sender wie CNN sprachen von bis zu 200 Toten.

Der IS hat bereits in der Vergangenheit immer wieder verschiedene Ziele in Kabul mit Raketen angegriffen. Die US-Truppen wollen bis Dienstag Afghanistan verlassen haben. (dpa/AFP/aka) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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