SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet - Vater festgenommen

SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet - Vater festgenommen
+
Verteidigungsministerin von der Leyen spricht mit ISAF-Soldaten. Die Aufnahme stammt aus dem Archiv.

Zum Start ihrer Reise

Afghanistan: Von der Leyen warnt vor schnellem Abzug

Masar-i-Scharif - Zum Auftakt ihrer Afghanistan-Reise hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor einem zu schnellen Abzug der internationalen Truppen aus dem Krisenland gewarnt.

Sie sei für ein „langsames Ausgleiten und nicht ein abruptes Ende“ des seit 13 Jahren andauernden Engagements der Nato am Hindukusch, sagte sie in der Nacht zu Samstag auf ihrem Flug nach Masar-i-Scharif.

Das Bündnis beendet am 31. Dezember seinen Kampfeinsatz am Hindukusch, bleibt aber zur Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen Streitkräfte mit 12 000 Soldaten im Land. Wie lange die neue Mission „Resolute Support“ (Entschlossene Unterstützung) dauern soll, ist noch unklar. Die Bundeswehr beteiligt sich mit bis zu 850 Soldaten.

Von der Leyen landete am Samstagmorgen im Camp Marmal bei Masar-i-Scharif, dem letzten Stützpunkt der Bundeswehr in Nordafghanistan. Es ist ihre dritte Afghanistan-Reise seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr. Die Ministerin lobte die Fortschritte, die Afghanistan in den vergangenen Jahren gemacht hat. „Es ist zutiefst beeindruckend, wie wacker sich dieses Land schlägt.“

Allerdings zeigte sie sich auch besorgt über die Sicherheitslage. Sie verwies darauf, dass die Anschläge der Taliban zunehmen würden. Erst am Donnerstag war bei einem Selbstmordanschlag in einer Schule in Kabul ein deutscher Mitarbeiter einer Hilfsorganisation getötet worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Spanische Justiz zieht Haftbefehl gegen Puigdemont zurück
Deutschland wollte den katalanischen Separatistenführer Puigdemont an Spanien ausliefern. Aber nur wegen des Vorwurfs der Veruntreuung, nicht wegen des viel …
Spanische Justiz zieht Haftbefehl gegen Puigdemont zurück
Zuckerberg will Posts von Holocaust-Leugnern nicht löschen
Wie umgehen mit Holocaust-Leugnern auf Facebook? Konzernchef Mark Zuckerberg, selbst jüdisch, bekräftigt, dass er solche Einträge nicht grundsätzlich entfernen wolle. …
Zuckerberg will Posts von Holocaust-Leugnern nicht löschen
Spanische Justiz verzichtet auf Auslieferung Puigdemonts
Der internationale Haftbefehl gegen Carles Puigdemont ist aufgehoben. In seine spanische Heimat sollte der katalanische Politiker dennoch nicht zurückkehren.
Spanische Justiz verzichtet auf Auslieferung Puigdemonts
US-Pastor in Türkei inhaftiert: Trump fordert Erdogan via Twitter zur Freilassung auf
Donald Trump ist für seine Twitter-Nachrichten berühmt. Nun wendet sich der US-Präsident an den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Es geht um einen Pastor aus …
US-Pastor in Türkei inhaftiert: Trump fordert Erdogan via Twitter zur Freilassung auf

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.