Agrar/Gesundheit: Einer macht weiter, eine Neue kommt

München - Helmut Brunner darf bleiben. Das ist nach den Schlagzeilen der vergangenen Monate keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Und eine neue kommt - und übernimmt ein ausgegliedertes Ressort.

Agrar: Der Niederbayer Helmut Brunner stand in der Verwandtschaftsaffäre massiv unter Druck. Hinter vorgehaltener Hand war sogar darüber spekuliert worden, ob sich der 59-Jährige nicht ganz zurück zieht. Brunner, gelernter Landwirtschaftsmeister, ist seit 2008 Agrarminister. Im ersten Kabinett Seehofer galt er als Leistungsträger, der fachlich zwar vergleichsweise wenig Schlagzeilen machte, aber dennoch bei den landwirtschaftlichen Verbänden wegen seiner Kompetenz Ansehen genießt. Das ist wichtig, schließlich haben die Grünen bei den bäuerlichen Wählern stark zugelegt.

Melanie Huml, Ministerin für Landwirtschaft und Gesundheit

Gesundheit: Ein neues Ministerium für Bayern! Das Gesundheitsressort wird aus dem bisherigen Sozialministerium herausgelöst. Auch Teile des Umweltministeriums wandern ins Haus von Melanie Huml. Die 38 Jahre alte Oberfränkin galt lange als mögliche Heimatministerin – ehe sich Markus Söder das öffentlichkeitswirksame Vorhaben unter den Nagel riss. Huml bleibt nun in ihrem Fachbereich: Die Ärztin, die Sozialstaats- und Gesundheitsstaatssekretärin war, bringt alle fachlichen Voraussetzungen mit. Aus der einst jüngsten Abgeordneten und Staatssekretärin wird die jüngste Ministerin. Große Schlagzeilen hat die Mutter eines kleinen Buben bislang nicht geschrieben – das könnte sich ändern: Huml ist für Pflege zuständig, die bald bundesweit diskutiert wird.  

mik/dpa

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