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Aigner.

Integration anschieben

Aigner: CSU Heimat für Einwanderer

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München - Die CSU soll sich mehr um Einwanderer kümmern und landesweit eine „Arbeitsgemeinschaft Integration“ gründen. Diese Forderung an die Gesamtpartei will Bezirkschefin Ilse Aigner auf dem Oberbayern-Parteitag durchsetzen.

Dieser findet am Freitagabend statt. Man wolle gezielt auch Einwanderern eine politische Heimat bieten, sagte sie. „Die CSU sollte auf die sich verändernde Zusammensetzung der Gesellschaft reagieren“, heißt es in dem Antrag. Aigner spricht auch von einer „Willkommenskultur“ für qualifizierte Zuwanderer.

Bisher gibt es acht Arbeitsgemeinschaften, darunter Junge Union und Frauen-Union. Für Aigners Idee wäre eine Satzungsänderung nötig. Unterstützung dafür gibt es. „Wir haben das seit vier Jahren in Nürnberg und machen damit sehr gute Erfahrungen“, sagt Kabinettskollege Markus Söder. Vor allem junge Deutsch-Türken seien in diesem Forum integriert.

Der Bezirksparteitag will sich in Haimhausen (Landkreis Dachau) sonst vor allem mit der Europawahl befassen. Spannender hinter den Kulissen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt trifft sich mit Landräten und Abgeordneten nachmittags zu einem vertraulichen Gespräch über den umstrittenen Ausbau der Münchner S-Bahn-Stammstrecke.  

cd

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