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Aigner: Startbahn ohne Volksbefragung

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Von: Christian Deutschländer

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© dpa

München  - Führende CSU-Politiker dringen auf eine politische Entscheidung für den Bau der dritten Startbahn, ohne bayernweit das Volk zu befragen.

„Wenn das Bundesverwaltungsgericht entschieden hat, sollten wir keine neuen Umwege gehen, sondern den Bau politisch unterstützen“, sagt Vize-Ministerpräsidentin Ilse Aigner der „Passauer Neuen Presse“. Eine landesweite Volksbefragung halte sie nicht für sinnvoll.

Der Ausbau des Flughafens könne Vollbeschäftigung in der Region für die Zukunft sichern. Die positiven Effekte würden erst in 20 bis 30 Jahren richtig sichtbar, sagte Aigner. Auch der Wirtschaftspolitiker Markus Blume forderte eine schnelle Entscheidung. „Das ist die wichtigste Infrastruktur-Maßnahme dieser Dekade in Bayern. Es muss jetzt entschieden werden.“ Er ist wie auch Flughafen-Chef Michael Kerkloh gegen eine Volksbefragung.

Der Ausbau hat jetzt allerdings im Ministerrat einen entschiedenen Gegner. Umweltministerin Ulrike Scharf, Abgeordnete aus Erding, stimmte jüngst im Landtag gegen das rund 1,2 Milliarden Euro teure Projekt. „Ich bin nach wie vor gegen die dritten Startbahn“, sagte sie unserer Zeitung. Die Zahl der Flugbewegungen sei rückläufig.

cd

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