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Aigner und Herrmann bleiben Chefs in ihren CSU-Bezirken - doch mit schlechterem Ergebnis

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Aigner Herrmann
Ilse Aigner und Joachim Herrmann haben sich innerhalb der CSU zur Wiederwahl als Vorsitzende gestellt. © Archivbild/picture alliance/dpa / Peter Kneffel

Gleich in zwei CSU-Bezirken sind die Vorsitzenden gewählt worden. Sowohl Ilse Aigner als auch Joachim Herrmann wurden bestätigt - mussten aber Verluste hinnehmen.

Ingolstadt/Rednitzhembach - Die Vorsitzende der beiden CSU-Bezirke Oberbayern und Mittelfranken sind am Samstag wiedergewählt worden. Auf den Bezirksparteitagen in Ingolstadt und Rednitzhembach wurden die beiden mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Gerade Aigner musste jedoch ein schlechteres Ergebnis in Kauf nehmen. 

Ilse Aigner bleibt dennoch klar Chefin des einflussreichen CSU-Bezirksverbands in Oberbayern. Die 54-Jährige erhielt bei dem Bezirksparteitag 92,5 Prozent der Stimmen der Delegierten, wie ein Parteisprecher mitteilte. 2017 hatte sie 96,7 Prozent bekommen. Aigner führt den mitgliederstärksten Bezirksverband seit 2011.

CSU-Vorsitzende bei Wahlen mit Verlusten

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erhielt bei dem Bezirksparteitag sogar 98,3 Prozent der Stimmen der Delegierten, wie ein Parteisprecher auf Anfrage sagte. 2017 hatte er sogar 100 Prozent bekommen. Herrmann führt den Bezirksverband seit 2001.

Die CSU ist in Bayern in zehn Bezirksverbände untergliedert. Diese decken einerseits jeden der sieben Bezirke des Freistaates ab, zudem gibt es eigene Bezirksverbände in der Landeshauptstadt München, im Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Schwabach und in Augsburg.

dpa

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