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Joachim Gauck hat seine Reise durch Südamerika wegen des Flugzeug-Absturzes in Frankreich abgebrochen.

"Ich bin bestürzt"

Airbus-Absturz: Gauck bricht Südamerika-Reise ab

Urubamba - Bundespräsident Joachim Gauck hat wegen des Flugzeugabsturzes in Frankreich mit vielen Toten aus Deutschland seine Südamerikareise abgebrochen.

Bundespräsident Joachim Gauck bricht wegen des Absturzes der deutschen Passagiermaschine seine Südamerika-Reise ab. Er kehre von der peruanischen Hauptstadt Lima aus zurück nach Berlin, teilte das Bundespräsidialamt am Dienstag in Berlin mit.

Gauck hatte seinen Staatsbesuch in Peru am Freitag in Lima begonnen und sollte eigentlich am Dienstagabend nach Uruguay weiterreisen. Der Bundespräsident habe seinen geplanten Staatsbesuch in Uruguay in einem Telefonat mit Präsident Tabaré Ramón Vázquez Rosas abgesagt, teilte das Präsidialamt weiter mit.

Gauck hatte bereits zuvor bestürzt auf die Nachricht vom Absturz eines Airbus der deutschen Fluggesellschaft Germanwings reagiert. Gauck dankte allen, "die nun an verschiedensten Stellen Hilfe leisten und den Betroffenen zur Seite stehen".

Der Germanwings-Airbus war am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen abgestürzt. An Bord waren laut der Fluggesellschaft 150 Menschen, darunter 67 Deutsche. Die französische Regierung geht davon aus, dass niemand überlebt hat.

dpa

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