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Durch Luftangriffe stark zerstörte Gebäude in Syrien. Im Osten des Landes sind Dutzende Kämpfer bei einem Bombardement ums Leben gekommen. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua/Symbol

War es die Anti-IS-Koalition?

Aktivisten: Mehr als 50 Tote bei Luftangriff in Syrien

Sowohl die USA als auch Regierungsanhänger kämpfen im Osten Syriens gegen den IS. Gleichzeitig stehen sie in Konkurrenz zueinander. Wer ist dort für einen Luftangriff mit vielen Opfern verantwortlich?

Damaskus (dpa) - Bei einem Luftangriff im Osten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 52 regierungstreue Kämpfer ums Leben gekommen.

Bei 36 Opfern handele es sich um libanesische oder irakische Angehörige der Schiitenmiliz Hisbollah, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Die anderen Toten sind demnach Syrer. Es sei unklar, wer für die Bombardierung nahe des Ortes Albu Kamal verantwortlich sei.

Die staatliche syrische Agentur Sana beschuldigte die von den USA angeführte internationale Anti-IS-Koalition. Ihr zufolge gab es eine nicht näher genannte Anzahl von Toten und Verletzten.

Die internationale Koalition wies die Anschuldigung zurück. Es habe in der Region keine Angriffe der USA oder des Bündnisses gegeben, teilte ein Sprecher mit.

Die Koalition unterstützt im Osten Syriens eine Offensive örtlicher Kräfte gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sie hat aber auch schon mehrfach regierungstreue Kräfte angegriffen. Diese bekämpfen in der Region ebenfalls IS-Extremisten. Anhänger der Miliz hatten Anfang Juni kurzzeitig Teile Albu Kamals zurückerobert. Der Ort ist strategisch wichtig, weil er an der Grenze zum Irak liegt.

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