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Umkämpfte Region Daraa. Die syrische Armee hat hier wohl eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Foto: Stringer/Archiv

Aktivisten: Syrische Rebellen erobern Armeestützpunkt in Daraa

Im südsyrischen Daraa hat vor mehr als vier Jahren der Aufstand gegen Assad begonnen. Nun muss seine Armee dort laut Aktivisten eine schwere Niederlage hinnehmen.

Damaskus (dpa) - Die syrische Armee hat im Süden des Bürgerkriegslandes nach Angaben von Aktivisten eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, eroberten islamistische Kämpfer den wichtigsten Militärstützpunkt in der Provinz Daraa zu großen Teilen.

Bei Kämpfen und Bombardierungen seien 20 Regierungssoldaten und 14 Oppositionskämpfer getötet worden.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete wiederum, dass die Armee bei Operationen gegen Dschihadisten mehr als 40 Kämpfer der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundenen Al-Nusra-Front getötet habe. Das Rebellenbündnis Armee des Islams bekannte sich im Internet zu dem Angriff und zählte die beteiligten Gruppen auf, zu denen nicht die Al-Nusra-Front gehörte.

In Daraa hatte am 18. März 2011 der Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad begonnen. Inzwischen hat der Konflikt Schätzungen zufolge mehr als 230 000 Menschen das Leben gekostet. Laut Menschenrechtsbeobachtern sind unter den Toten etwa 11 500 Kinder.

Nicht gezählt worden seien in der Statistik die mehr als 20 000 Häftlinge in staatlichen Gefängnissen sowie Tausende Verschwundene, hieß es. Ebenso wenig seien mehr als 9000 syrische Soldaten, Assad-treue Milizen und deren Unterstützer eingeflossen, die von Dschihadisten gefangen genommen worden seien. Das gelte auch für mehr als 1500 entführte kurdische Kämpfer sowie für entführte Zivilisten. Die tatsächliche Zahl der Toten könnte also noch deutlich höher sein.

Syrische Menschenrechtsbeobachter bei Twitter

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Jaish-al-Islam, Arabisch

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