9 Kinder unter den Opfern

23 Zivilisten bei Angriff auf von IS kontrollierte Stadt getötet

Damaskus - Bei Luftangriffen auf eine von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierte Stadt in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 20 Zivilisten getötet worden.

Unter den mindestens 23 Todesopfern des Angriffs auf die ostsyrische Stadt Majadin seien neun Kinder, erkärte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, am Donnerstag. Einer der Luftschläge habe eine Schule getroffen, die als Flüchtlingsunterkunft diene.

Den Angaben zufolge wurden 30 weitere Menschen durch die Luftangriffe verletzt. Rahman konnte nicht sagen, ob die Angriffe von russischen oder syrischen Kampfflugzeugen oder von Flugzeugen der US-geführten Koalition gegen den IS geflogen wurden. Die Angaben der Beobachtungsstelle stammen von einem Netzwerk von Informanten in Syrien und können kaum überprüft werden.

Majadin liegt in der vom IS kontrollierten ölreichen Provinz Deir Essor. Der IS kontrolliert auch den Großteil der gleichnamigen Provinzhauptstadt, mit Ausnahme des Militärflughafens und der umliegenden Viertel. Diese unterstehen der Kontrolle der syrischen Regierung.

Die Provinz Deir Essor ist von der zwischen den USA und Russland vereinbarten Waffenruhe für Syrien ausgenommen, das das Abkommen nicht für den Kampf gegen die Dschihadistengruppen IS und Fateh-al-Scham-Front gilt.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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