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Die meisten Plätze waren bei der Bundestags-Debatte zum Syrien-Krieg unbesetzt. Am Rednerpult: Katrin Göring-Eckardt (Grüne)

Die meisten Abgeordneten blieben fern

Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es

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Berlin - Aleppo gleicht einer zerbombten Geisterstadt, Hunderttausende sind eingeschlossen. Trotzdem nahm an einer „Aktuellen Stunde“ im Bundestag zu Syrien kaum ein Abgeordneter teil.

Leere Ränge im Plenarsaal des Bundestags - muss wohl ein besonders langweiliges Thema sein, über das die Abgeordneten da beraten, ist der erste Gedanke. Aber nein: Es geht bei der Debatte um nichts Geringeres als den Krieg in Syrien und die verheerende Lage in der umkämpften Stadt Aleppo, in der hunderttausende notleidende Menschen eingeschlossen sind - darunter auch viele Kinder. 

Nicht einmal 50 Abgeordnete kamen

Die Grünen-Fraktion hatte die „Aktuelle Stunde“ initiiert, um darüber zu diskutieren, wie den Menschen in Syrien geholfen werden kann. Doch nicht mal 50 der 630 Abgeordneten - weniger als zehn Prozent - war es das Thema wert, im Plenarsaal zu erscheinen. „Die Große Koalition hatte daran leider kein Interesse. Das finde ich schade“, sagte Grünen-Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt danach zur „Bild“. Sie räumte aber auch ein, dass das Thema Aleppo sehr kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt worden war und viele Abgeordnete wohl schon andere Termine hatten.

Grüne wollten ein Zeichen setzen - ohne Erfolg

Göring Eckardt sagte, ihre Intention sei es gewesen, mit den Abgeordneten der anderen Parteien ein Zeichen zu setzen für die Solidarität mit den notleidenden Syrern. Das ist nicht gelungen - stattdessen entstand dieses beschämende Bild aus dem Bundestag.

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