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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

"Ganz, ganz bitter"

Maut: Dobrindt prophezeit Gegnern "Enttäuschung"

Berlin - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will sich von den Maut-Gegnern in der CDU nicht kleinkriegen lassen.

„Alle, die da mal so sehr schnell zu irgendeiner Einschätzung kommen - von europarechtswidrig, bis verfassungswidrig, bis bringt kein Geld - die täuschen sich halt ganz, ganz bitter am Schluss“, sagte Dobrindt am Dienstag bei einer Konferenz der Tageszeitung „Die Welt“ in Berlin.

Er halte sich an den vereinbarten Ablauf, das Maut-Konzept zwischen allen Ministerien und mit der EU-Kommission abzustimmen. Bei der Maut werde alles so kommen, wie es im Koalitionsvertrag zugesagt worden sei. „Ich überzeuge gerade alle mit Argumenten“, meinte Dobrindt. Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) kritisierte den Maut-Streit in der Union als „verkehrspolitischen Kindergarten“. Die „dämlich anmutende Ausländer-Maut-Maulerei“ lenke von wahren Straßen-Problemen ab.

dpa

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