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Alice Weidel (AfD) sprach in einem Interview über den Islam.

Kritik an muslimischen Verbänden

AfD-Fraktionschefin Weidel: Islam ist unvereinbar mit Verfassung

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AfD-Fraktionschefin Alice Weidel findet, dass der Islam nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sei. Und sie stellt eine Forderung an die Islamverbände in Deutschland.

AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel hat der Welt ein Interview gegeben und sich dabei auch zu ihren Auffassungen über den Islam geäußert: Sie hält die muslimische Religion für unvereinbar mit dem deutschen Grundgesetz. Konkret sagte Weidel: „Ist der Islam eine Religion, die die Trennung von Staat und Religion akzeptiert und mit unserer Verfassung zu vereinbaren ist? Herr Glaser verneint das. Ich verneine das auch.“ Albrecht Glaser ist der Kandidat der AfD für den Bundestags-Vizepräsidenten, wurde aber wegen seiner Äußerungen über den Islam mehrfach von den übrigen Fraktionen abgelehnt.

„Was hier wirklich unter Deckmantel der Religionsfreiheit abläuft“

Die AfD sei nicht gegen Religionsfreiheit, sagte Weidel jetzt. „Jedes Individuum soll diese Freiheit in Deutschland ausleben dürfen.“ Allerdings sei es zweifelhaft, ob der Islam wirklich nur eine Religion sei. „Der Islam, so urteilt Glaser, ist ein politisches System, das weder mit unserer Verfassung noch mit der europäischen Säkularisation vereinbar ist. Damit hat Glaser völlig recht.“ Es gelte, zu hinterfragen, „was hier mitten in Deutschland unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit abläuft“. 

Weidel kritisiert in dem Interview außerdem, dass sich die Islamverbände in Deutschland bisher nicht in aller Öffentlichkeit von der Scharia distanziert hätten. „Wo die Scharia praktiziert wird, gibt es keine Trennung von Staat und Religion, keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, keine Religionsfreiheit für Nicht-Muslime.“ Die AfD-Fraktionschefin fordert deshalb von den Islamverbänden einen Eid auf das Grundgesetz. 

Alice Weidel hatte schon zuvor behauptet, dass der Islam keine Religion sei. In einem anderen Interview hatte sie gesagt, Muslime dürften nur ein Grundrecht auf Religionsausübung bekommen, wenn sie sich von der Scharia lossagen.

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