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Altkanzler Gerhard Schröder hat seiner Nachfolgerin Angela Merkel mangelndes Selbstbewusstsein beim Vertreten deutscher Interessen gegenüber den USA vorgeworfen.

Verhalten gegenüber den USA

Altkanzler Schröder kritisiert Merkel

Langenfeld - Altkanzler Gerhard Schröder hat seiner Nachfolgerin Angela Merkel mangelndes Selbstbewusstsein beim Vertreten deutscher Interessen gegenüber den USA vorgeworfen.

Schröder sagte am Freitagabend auf einer SPD-Wahlkampfveranstaltung im rheinischen Langenfeld, das gelte nicht zuletzt für die Frage der Ausforschung deutscher Bürger durch amerikanische Geheimdienste. Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit seien auch für mittlere Mächte wie Deutschland von Bedeutung.

Schröder hatte als Bundeskanzler den USA die Unterstützung im Irak-Krieg verweigert. Heute ist er Anwalt und Aufsichtsratschef von Nord Stream, dem Betreiber der Ostseepipeline von Russland nach Deutschland. Das Konsortium gehört zu 51 Prozent dem russischen Staatskonzern Gazprom.

dpa

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