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Amthors peinlicher Skandal hat nun Folgen - CDU-Mann ist vorerst den Führerschein los

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Von: Marc Dimitriu

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Philipp Amthor wurde beim Rasen erwischt.
Philipp Amthor wurde beim Rasen erwischt. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

CDU-Politiker Philipp Amthor wurde beim Rasen erwischt. Nun muss er seinen Führerschein abgeben und eine Strafe zahlen. Doch saß er überhaupt selbst am Steuer?

Amthor fährt zu schnell: Urteil nun rechtskräftig - CDU-Mann muss Führerschein tatsächlich abgeben

Update vom 24. November 2021: Wegen zu schnellen Fahrens muss der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor (29) seinen Führerschein für einen Monat abgeben und ein Bußgeld von 450 Euro zahlen. Das teilte ein Sprecher des Amtsgerichts Pasewalk im Kreis Vorpommern-Greifswald am Mittwoch der dpa mit. Das am 16. November verhängte Urteil sei nun rechtskräftig.

Das Amtsgericht hatte den prominenten CDU-Nachwuchspolitiker Amthor wegen „vorsätzlichen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit“ zu dem Fahrverbot und der Geldstrafe verurteilt. Am Dienstagabend war die Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels abgelaufen. „Es ist in der Hinsicht nichts fristgerecht bei uns eingegangen“, sagte der Sprecher.

Amthor, Chef der CDU-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Bundestag, soll im Jahr 2020 mit rund 120 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-70-Zone gefahren sein. Der Vorfall hatte sich auf der Bundesstraße 109 bei Ferdinandshof abgespielt, wo es an einer Kreuzung häufiger zu Unfällen gekommen war, so dass die erlaubte Geschwindigkeit dort reduziert worden war. Amthor hatte gegen das auferlegte Bußgeld der Kreisbehörde zunächst Widerspruch eingelegt, weshalb es zur Verhandlung gekommen war.

Amthor im Raser-Skandal: CDU-Mann will nicht selbst gefahren sein, doch Foto überführt ihn wohl

Update vom 18. November 2021: 2020 soll der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor mit rund 120 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-70-Zone gefahren sein. Die Folge: der Politiker soll seinen Führerschein für einen Monat abgeben und eine Geldstrafe von 450 Euro zahlen. Dazu verurteilte ihn das Amtsgericht Pasewalk. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zu der Verhandlung war es gekommen, weil Amthor das Bußgeld nicht akzeptieren wollte (siehe Erstmeldung).

Amthors Anwalt brachte nach Angaben des Amtsgerichts Pasewalk neue Details ins Spiel. So habe dieser erklärt, dass der Bundestagsabgeordnete gar nicht der Fahrer gewesen sei. „Der in der Hauptverhandlung persönlich anwesende Betroffene hat sich zur Sache durch seinen Verteidiger dahingehend eingelassen, dass er bestreite, zur Tatzeit Führer des Tatfahrzeuges gewesen zu sein“, hieß es. Er habe die Richtigkeit des Messergebnisses in Abrede gestellt.

Medienberichten zufolge war Amthor von einer Blitzerkamera fotografiert worden und auf den Aufnahmen deutlich zu erkennen gewesen. „Das Gericht vermochte sich gleichwohl davon zu überzeugen, dass der Betroffene das Fahrzeug geführt hatte und dass das Messergebnis zutrifft“, erklärte am Mittwoch schließlich auch ein Sprecher. Der Politiker äußerte sich in dieser Sache zunächst nicht.

Bleifuß Amthor muss Führerschein abgeben und Strafe zahlen - CDU-Mann weigerte sich, Bußgeld zu zahlen

Erstmeldung vom 16. November 2021: Pasewalk - Politiker sind auch nur Menschen. Und genauso wie alle anderen Bürger müssen sie sich an Regel halten. Doch nicht allen fällt das leicht. Das beweist CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor erneut (er sorgte schon mit einem Lobby-Eklat und einem Foto mit Holocaust-Leugnern für Aufsehen), denn er soll nun wegen zu schnellen Fahrens seinen Führerschein für einen Monat abgeben und eine Geldstrafe von 450 Euro zahlen. Dazu verurteilte ihn das Amtsgericht Pasewalk, das bestätigte der 29-Jährige am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der Sender NDR 1 Radio MV darüber berichtet. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

CDU-Politiker Philipp Amthor ließ Anwalt vor Gericht Bußgeldbescheid prüfen

Laut NDR kam es zu der Verhandlung, weil Amthor das auferlegte Bußgeld nicht akzeptieren wollte. Der heutige Chef der CDU-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Bundestag soll im vergangenen Jahr mit rund 120 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-70-Zone gefahren sein. Also ganze 50 Km/h zu schnell.

„Ich habe mich in dem Verfahren selbst gar nicht eingelassen, sondern über einen facherfahrenen Anwalt einige Rechtsfragen prüfen lassen“, sagte Amthor der dpa. „Natürlich reklamiere ich dabei keine Sonderrechte auf zu schnelles Autofahren, aber es ist auch nicht unanständig, einen Bußgeldbescheid gerichtlich überprüfen zu lassen. Das steht jedermann zu. In jedem Fall gilt: Zu schnelles Fahren ist immer unnötig und sollte nicht relativiert werden.“ (md mit dpa)

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