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Zyperns Präsident Nicos Anastasiades hält eine Beilegung des Streits um die Teilung der Insel bis Ende des Jahres für möglich.

Präsident ist zuversichtlich

Lösung des Zypern-Streits bis Ende des Jahres möglich

New York - Zyperns Präsident Nikos Anastasiades hält eine Beilegung des uralten Streits um die Teilung der Insel bis Ende des Jahres für möglich.

„Dieses ehrgeizige Ziel ist machbar“, sagte Anastasiades in seiner Rede bei der UN-Generaldebatte am Donnerstag in New York. Er wolle weiterhin mit Nachdruck und hohem Tempo auf eine Lösung hinarbeiten, um den zweitältesten internationalen Konflikt auf der Agenda der Vereinten Nationen zu beenden. „Mein Ziel ist, Fehler aus der Vergangenheit zu vermeiden“, sagte Anastasiades.

Bei den Gesprächen zur Überwindung der Teilung Zyperns hatte es nach Einschätzung eines UN-Unterhändlers zuletzt bedeutende Fortschritte gegeben. Kommenden Sonntag ist ein Treffen der Volksgruppenführer der griechischen und der türkischen Zyprer, Anastasiades und Mustafa Akinci, mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York geplant. Die beiden wollen Ban um Vermittlung für eine Lösung bitten.

Zypern ist nach einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention seit 1974 geteilt. Als Lösung ist ein föderativer Staat mit zwei Bundesstaaten im Gespräch, einem türkischzyprischen im Norden und einem griechischzyprischen im Süden.

Besonders strittig ist bei den Verhandlungen, ob und wer die Garantiemächte eines föderativen Zyperns sein werden. Die türkische Regierung sowie die meisten türkischen Zyprer wünschen sich, dass die Türkei eine Garantiemacht bleibt und eigene Streitkräfte auf der Insel unterhalten darf. Das lehnt die griechischzyprische Seite ab.

dpa

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