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Andrew Yang: Wird er Amerikas erster asiatisch-stämmiger Präsident? Yang möchte als Kandidat für die Präsidentschaftswahl antreten. 

Kann er sich durchsetzen?

Kandidat bei den US-Vorwahlen 2020: Wird Andrew Yang erster Präsident mit asiatischen Wurzeln?

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Nächstes Jahr wählen die USA ihren Präsidenten. Bereits jetzt laufen die US-Vorwahlen der Demokraten auf Hochtouren. Einer der Kandidaten: Unternehmer Andrew Yang. 

Im November 2020 ist es wieder so weit - dann wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Der New Yorker Unternehmer Andrew Yang (44) möchte als Kandidat für die Demokratische Partei bei der Präsidentschaftswahl antreten. 

Doch zuerst muss er sich bei den US-Vorwahlen, den sogenannten „Primaries“, gegen andere Kandidaten der Demokraten durchsetzen. Zu den aussichtsreichsten zählen Joe Biden, der die jüngsten Umfragen anführt, sowie Bernie SandersElizabeth Warren und Kamala Harris

Kandidat bei den US-Vorwahlen: Andrew Yang: Eltern stammen aus Taiwan

Der Sohn taiwanesischer Einwanderer wurde im Januar 1975 in der Stadt Schenectady geboren. Mit seinen Eltern und seinem Bruder wuchs er in New York auf. Yang wäre somit der erste amerikanische Präsident mit asiatischen Wurzeln. 

Nach seinem Abschluss an einem Elite-Internat studierte Yang zuerst Wirtschaftswissenschaften, später Jura. Er arbeitete unter anderem als Anwalt und bei Startup-Unternehmen im Gesundheitswesen. Im Jahr 2009 begann er mit der Entwicklung des gemeinnützigen Stipendienprogramms „Venture for America“. Auch zwei Bücher hat Yang bereits geschrieben. Im Gegensatz zu anderen möglichen Kandidaten, wäre der 44-Jährige somit ein Quereinsteiger in die Politik. 

Kandidat bei den US-Vorwahlen: Andrew Yang: Diese Ziele verfolgt er

Für die Präsidentschaftskandidatur 2020 tritt Yang in der Vorwahl für die Demokraten an. Sein politisches Hauptziel: Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Denn der Unternehmer ist überzeugt: Immer mehr Bürger werden unter der Digitalisierung und Automatisierung leiden, berichtet die Faz. Den Fortschritt bejahen, zugleich dessen negative Folgen mindern und eine neue Gesellschaft erschaffen: So fasst die Zeit Yangs Programm zusammen.

„Make America Think Harder“: Der Slogan von Andrew Yang

Dass er anders als der aktuelle Präsident Donald Trump sein möchte, machte Yang ziemlich schnell klar. "Das Gegenteil von Donald Trump ist ein asiatischer Mann, der Mathe mag", rief er bei einer seiner ersten Wahlkampfveranstaltung von der Bühne. Davon berichtet die Zeit. Passend dazu sein Slogan „Math“, ausgeschrieben „Make America Think Harder“.

Was dem Unternehmer jedoch zum Problem werden könnte: Yangs Anhänger kommen aus den unterschiedlichsten Kreisen - auch Rechtsextreme sind dabei. In Interviews hat sich der Demokrat aber bereits deutlich von seinen rechten Anhängern distanziert.

Kandidat bei den US-Vorwahlen: Andrew Yang traf seine Frau Evelyn an der Universität

Über das Privatleben des Unternehmers ist hingegen noch nicht allzu viel bekannt. Was auch daran liegen könnte, dass seine 37-jährige Ehefrau Evelyn laut dem amerikanischen NachrichtenmagazinNews Week nicht gerne im Rampenlicht steht. Das Ehepaar lebt mit seinen beiden drei- und sechsjährigen Söhnen in New York City. Seine Frau lernte Yang während der Studienzeit an der Columbia Universität kennen. Im Jahr 2011 fand die Hochzeit statt. 

Der Wahlkampf für die US-Vorwahlen läuft. Aber haben Yang und die anderen Kandidaten gegen Trump überhaupt eine Chance? Denn Experten sind sich sicher: Trump wird wiedergewählt. 

Alle Informationen zu den Terminen, Kandidaten und dem Wahlverfahren der „Primaries“ lesen Sie hier. In unserem News-Ticker erfahren Sie außerdem alle Neuigkeiten zu den US-Vorwahlen 2020.

kof

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