Rückzug verboten

Angebliche Botschaft an IS-Kämpfer in Mossul

Mossul - Der IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi hat der Terrormiliz zufolge seine Kämpfer aufgefordert, sich nicht aus der belagerten irakischen Stadt Mossul zurückzuziehen.

Selbstmordattentäter sollten „sich dem Feind stellen und ihr Blut in Flüsse verwandeln“, heißt es in einer Audiobotschaft, die am Donnerstag auf einer Website des Islamischen Staates (IS) erschien und von Al-Bagdadi stammen soll.

Die Echtheit der Aufnahme war zunächst ungeklärt. Es ist nicht bekannt, wo sich Al-Bagdadi aufhält.

Die IS-Extremisten beherrschen Mossul im Norden des Iraks seit dem 10. Juni 2014. Hier rief Al-Bagdadi ein „Kalifat“ aus. Heute ist die Millionenstadt die letzte verbliebene IS-Hochburg im Land. Mitte Oktober begann ein Bündnis aus irakischer Armee, kurdischen Peschmerga und schiitischen Milizen eine Offensive, um Mossul zu befreien.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kanzleramtschef Altmaier: Lieber nicht wählen als AfD wählen
Aufruf zum Wahlboykott von einem der engsten Vertrauten Angela Merkels: Kanzleramtschef Altmaier hat unzufriedenen Bürgern geraten, lieber nicht zu wählen als für AfD …
Kanzleramtschef Altmaier: Lieber nicht wählen als AfD wählen
Lammert beklagt Unwillen der Fraktionen zu Wahlrechtsreform
630 Abgeordnete sitzen zur Zeit im Bundestag, in der neuen Legislaturperiode könnten es bis zu 700 werden. Ein Vorstoß zur Deckelung der Zahl blieb bislang ohne Erfolg.
Lammert beklagt Unwillen der Fraktionen zu Wahlrechtsreform
Mehr als 3000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan
Truppenaufstockung am Hindukusch: Aufgrund der verschärften Sicherheitslage entsendet das US-Verteidigungsministerium mehr Soldaten nach Afghanistan.
Mehr als 3000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan
Umfrage: Bürger vermissten Thema Rente im Wahlkampf
Gingen die Argumente der Parteien teilweise an dem vorbei, was die Bürger wirklich interessiert? Vier von zehn Bundesbürgern hätten im Wahlkampf einer Umfrage zufolge …
Umfrage: Bürger vermissten Thema Rente im Wahlkampf

Kommentare