Besuch in ihrem Wahlkreis

Merkel von Vogel-Invasion überrascht - Kanzlerin wird gebissen und verliert völlig die Fassung

  • Kathrin Reikowski
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Überraschungsbesuch im alten Wahlkreis: Angela Merkel, die scheidende Bundeskanzlerin, besucht ihren Nachfolger - und einen Vogelpark. Dort entsteht ein Bild, das sich einprägen dürfte.

Marlow (Mecklenburg-Vorpommern) - „Ich wollte nochmal Arrivederci sagen“, sagte Angela Merkel auf dem Wochenmarkt in Greifswald, wenige Tage vor der Bundestagswahl. Am Donnerstag hatte sie den CDU-Direktkandidaten für den Bundestag, Georg Günther, in ihrem - nun bald ehemaligen - Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern besucht.

Merkel schlenderte mit Günther durch die Fußgängerzone, besuchte Geschäfte und machte Selfies mit Passantinnen und Passanten, die beim Einkaufsbummel vom Besuch der Kanzlerin überrascht wurden. Der Höhepunkt ihres Besuchs fand allerdings woanders statt.

Angela Merkel (CDU) besucht vor der Bundestagswahl den Vogelpark - Bilder für die Geschichtsbücher entstehen

Bevor Angela Merkel (CDU) wieder abreiste, besuchte sie den Vogelpark in Marlow - und wurde dort zum Mittelpunkt ganzer Vogelschwärme. In die Hand gedrückt hatten ihr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vogelparks einen Pappbecher mit - wie man aus den Agenturen erfährt - einem speziellen Nektargemisch. Blütenpollen, Fruchtzucker, Getreide und Wasser enthielt der Becher, das Gemisch werde auch „Lori-Nektar“ genannt.

Und die Loris - Lori-Papageien - ließen dann auch nicht lange auf sich warten. In Schwärmen umkreisten sie die Kanzlerin und fraßen ihr aus der Hand. Pickten ein wenig nach den Händen der Kanzlerin. Einer der Loris schaffte es sogar, auf dem Kopf der Kanzlerin zu landen - und sorgte damit für Bilder, die in den Geschichtsbüchern landen dürften.

Von Lori-Papageien umflattert: Angela Merkel.

Angela Merkel überlässt ihrem Nachfolger im Wahlkreis schon vor der Wahl eine Aufgabe

Nach den Lori-Papageien durften auch Wellensittiche und Nymphensittiche in die Nähe der Kanzlerin - und ließen sich von ihr mit Hirse füttern.

Angela Merkel (CDU) besucht vor der Bundestagswahl den eigenen Wahlkreis: Einen Uhu will sie nicht halten - den trägt CDU-Direktkandidat Georg Günther.

Einen Vogel wollte Angela Merkel (CDU) dann aber nicht auf ihrem Arm wissen - den überließ sie ihrem Nachfolger. Ein etwa 60 Zentimeter Uhu hatte es ihr weniger angetan. Georg Günther nahm den Uhu auf den Arm. Und Angela Merkel meinte nur: „Ne, ne. Ich habe das bei den Sittichen gut gemacht.“ (kat)

Rubriklistenbild: © Georg Wendt/dpa/ dpa-Bildfunk

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