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Friseur-Verbot im Corona-Lockdown: Frage aufgekommen - Wer macht eigentlich Bundeskanzlerin Angela Merkel die Haare?

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Von: Felix Durach

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undeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage im Haus der Bundespressekonferenz.
Immer frisch frisiert trotz geschlossener Friseurläden. Wer kümmert sich um die Haare von Kanzlerin Angela Merkel? © Michael Kappeler/dpa POOL/dpa

Friseurgeschäfte haben während des Corona-Lockdowns weiterhin geschlossen. Doch hält sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel an diese Regel?

Berlin - Auch in 2021 dauert die Corona-Krise vorerst weiter an. Auch wenn mit den anlaufenden Impfungen ein Licht am Ende des Tunnels absehbar scheint, befindet sich Deutschland vorerst weiterhin im strikten Lockdown. Neben Geschäften im Einzelhandel, Kulturstätten und Restaurants müssen deswegen auch Friseurläden geschlossen bleiben. Die Bürger der Bundesrepublik werden deswegen vor die Wahl gestellt ihre Haare wachsen zu lassen oder selbst Hand an die Schere zu legen.

Angela Merkel: Makellose Frisur trotzt Lockdown - steht die Kanzlerin über den Regeln?

Beides keine optimalen Lösungen, denn auch wenn eine neue Frisur wohl nicht überlebenswichtig ist, kann ein gepflegtes Aussehen trotz Home-Office und Kontaktbeschränkung zur psychischen Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen. Besonders dann, wenn man sich gerade durch Corona verstärkt dem Rampenlicht ausgesetzt sieht, kann der Wunsch nach einem professionellen Haarschnitt groß sein.

Das wirft die Frage auf, inwieweit sich Deutschlands Politiker an die geltenden Maßnahmen halten. Wirft man beispielsweise einen Blick auf die mittlerweile fast ikonische Frisur von Bundeskanzlerin Angela Merkel, so fällt wenig Unterschied zu einer Zeit vor Corona auf. Egal, ob Ministerpräsidentenkonferenz oder Bundespressekonferenz. Die Kanzlerin sieht quasi immer frisch frisiert aus. Steht Angela Merkel also über den für die Bevölkerung geltenden Regeln?

Friseure wegen Corona-Lockdown geschlossen: So machen es Merkel und Co.

Nein. Wie ein Sprecher der Kanzlerin auf eine Anfrage des Focus mitteilte, nimmt die Kanzlerin unabhängig von der Corona-Krise für Make-up und Frisur die Leistungen einer Assistentin in Anspruch. „Dabei sind in Zeiten der Pandemie selbstverständlich die Handlungsempfehlungen des Robert-Kochs-Instituts maßgeblich“, betonte der Sprecher zusätzlich.

So wie die Kanzlerin handhaben es jedoch nicht alle Politiker. Die Ministerpräsidentinnen Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) und Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) sowie Ministerpräsident Daniel Günther (Schleswig-Holstein) gaben auf die Focus-Anfrage an, dass sie aktuell keine entsprechenden Dienstleistungen in Anspruch nehmen würden. Wie alle Bürger müssten sie damit noch bis zur einer Wiedereröffnung der Friseurgeschäfte warten. (fd)

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