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Merkel reagiert intern auf explodierende Corona-Zahlen – Plan der Kanzlerin sickert durch

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Von: Magdalena Fürthauer

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Kanzlerin Merkel hat zumindest intern auf die Corona-Eskalation reagiert.
Kanzlerin Merkel hat zumindest intern auf die Corona-Eskalation reagiert. © Wolfgang Kumm/dpa

Die Corona-Zahlen explodieren deutschlandweit, immer mehr Menschen müssen auf die Intensivstation. Nun spricht Kanzlerin Merkel intern von einer 2G-Regel, die entscheidend sei.

Berlin - Auch nach beinahe zwei Jahren Pandemie hat das Corona-Virus die deutsche Tagespolitik fest im Griff. Stand Donnerstag, 11. November 2021, gibt es deutschlandweit über 50.000 Neuinfektionen und 235 Tote an einem Tag. Auf diese rasante Entwicklung reagiert nun auch Noch-Kanzlerin Angela Merkel. Bei einer Unions-Fraktionssitzung am Mittwoch deutete sie an, auf welche Maßnahmen die zukünftige Politik setzen müsse.

Angela Merkel reagiert intern auf Corona-Explosion - Plan der Kanzlerin sickert durch

Wie RTL-News berichtet, habe sich die Kanzlerin bei der Sitzung verwundert gezeigt, dass so viele Menschen überrascht seien von der aktuellen Lage der Corona-Pandemie. Demnach sei die Entwicklung absehbar gewesen. Helfen könne nun neben Erst- und Auffrischungsimpfungen die 2G-Regel, wie sie in einzelnen Bundesländern bereits umgesetzt wird. Sie sei damit „ein wichtiger Bestandteil der Corona-Politik“ in den kommenden Wochen und Monaten, so die Kanzlerin laut RTL.

Es brauche daher dringend eine Ministerpräsidentenkonferenz mit Bund und Ländern (Nachtrag: Diese wurde mittlerweile für den 18. November vereinbart). Wie die dpa berichtet, seien für Merkel nun „gleichlautendes Verhalten und gleichlautende Maßnahmen“ die Devise. Dafür müssten eben alle Länder an einem Strang ziehen. Auch für die womöglich kommende Ampel-Koalition dürfte dies Teil der Corona-Strategie sein.

Video: Kanzlerin Merkel und die Corona-Pandemie - neue Maßnahmen geplant?

Corona in Deutschland: Merkel fordert Bund und Länder zur Zusammenarbeit auf

Für Kanzlerin Merkel brauche es nun eine „gesamtstaatliche Kraftanstrengung“, wie die dpa sie zitiert. Das Coronavirus nehme demnach keine Rücksicht darauf, ob es derzeit Koalitionsverhandlungen gebe oder nicht. Unabhängig davon herrsche akuter Handlungsbedarf. Merkel stehe daher in intensivem Kontakt mit den jeweiligen Ministerpräsidenten, um so schnell wie möglich eine Konferenz zu organisieren. (mef)

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