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Vollkommen glatt lief die Wahl von Angela Merkel im Bundestag zur Kanzlerin nicht ab.

Nein-Stimmen aus eigenem Lager

Merkel: Gegenstimmen aus der Koalition

Berlin - Die große Koalition nimmt ihre Arbeit auf. Doch schon bei der Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin gab es erste kleine Probleme. In Form von Gegenstimmen aus dem eigenen Lager.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrer Wiederwahl am Dienstag ein besseres Ergebnis bekommen als zum Start der großen Koalition 2005.

Damals bekam sie 397 von 611 gültigen Stimmen. Die große Koalition von Union und SPD hatte damals 448 Sitze, so dass bei zwei fehlenden Abgeordneten und einer ungültigen Stimme mindestens 48 Abgeordnete des Koalitionslagers von Union und SPD nicht für Merkel gestimmt haben.

Diesmal erhielt Merkel 462 Ja-Stimmen bei 621 gültigen Stimmen. Das schwarz-rote Lager hat 504 Sitze. Da von den 631 Bundestagsabgeordneten zehn nicht mitstimmten, haben aus dem Koalitionslager mindestens 32 nicht für Merkel gestimmt. Das entspricht einer Zustimmung von 74,39 Prozent der gültigen Stimmen , 2005 waren es 64,97 Prozent - allerdings saß da auch noch die FDP mit im Parlament, so dass das schwarz-rote Lager insgesamt kleiner war.

Bei ihrer zweiten Wahl 2009 bekam Merkel als Kopf der schwarz-gelben Koalition 323 von 612 abgegebenen Stimmen. Union und FDP verfügten damals über 332 Abgeordnete. Das entsprach einer Zustimmung von 52,8 Prozent der gültigen Stimmen.

Das ist das Kabinett der Großen Koalition

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dpa

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