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Angesichts anstehender Sondierungsgespräche: CDU hat Interesse an einer schnellen Regierungsbildung

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Vor der Bundestagswahl - mögliche Koalitionen
CDU betont Interesse an schneller Regierungsbildung © Gero Breloer / dpa

In der CDU wird vor dem Hintergrund der anstehenden Gespräche mit Grünen und FDP das Interesse an einer raschen Regierungsbildung betont.

Berlin - Die CDU wolle keine Minuten verlieren, um eine «Zukunftskoalition für Deutschland zu entwickeln», war am Donnerstag aus der Partei zu hören. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak wollte am Nachmittag (15.00 Uhr) in diesem Zusammenhang über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Die Parteichefs von CDU, CSU und FDP, Armin Laschet, Markus Söder und Christian Lindner, hatten nach Informationen aus Unionskreisen am Mittwochabend festgelegt, dass man sich am Sonntagabend um 18.30 Uhr treffen wolle. Die Teilnehmer der Delegationen sollten im Laufe des Donnerstags festgelegt werden. Auch Gespräche mit den Grünen seien verabredet worden, diese seien zu Beginn der kommenden Woche geplant. Eine Grünen-Sprecherin wollte das weder bestätigen noch dementieren. Parteichefin Annalena Baerbock hatte am Vortag gesagt, dass eine Einladung der Union vorliege und man in Kontakt sei.

Aus der CDU hieß es weiter, der Termin für die Sondierungen sollte in jedem Fall bereits am Wochenende stattfinden, nachdem FDP und Grüne sich am Freitag abgestimmt hätten. Diese Reihenfolge respektiere die CDU, auch angesichts des Ergebnisses der Bundestagswahl. Der von der FDP vorgeschlagene gemeinsame Termin mit CDU/CSU bereits am Samstag sei wegen Terminkollisionen nicht realisierbar gewesen. Zudem hätten die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit am Sonntag nicht tangiert werden sollen. Daher finde der Termin nun am Sonntagabend und damit sobald wie möglich statt. (dpa)

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