Wetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm

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Lehrer und Dozenten drohen deutschlandweit mit Warnstreiks.

Angestellte Lehrer drohen mit Warnstreiks

Berlin - Im Tarifkonflikt um die 200 000 angestellten Lehrer und Dozenten an Schulen und Hochschulen haben die Gewerkschaften für kommende Woche Warnstreiks und Protestaktionen angekündigt.

Schwerpunkte sollen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Sachsen liegen, teilten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Tarifunion des Beamtenbundes (dbb) am Donnerstag mit.

Nach Gewerkschaftsangaben ist auch die vierte Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für eine neue Entgeltordnung am Mittwoch “ohne erkennbaren Fortschritt verlaufen“. Der Vorsitzende der dbb-Tarifunion, Frank Stöhr, sagte: “Weil die Arbeitgeber in der TdL nicht verhandeln, sondern die Verhandlungen aussitzen, ohne Antworten auf zentrale Fragen zu geben, gehen wir auf die Straße.“

GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad sagte: “Wir wollen endlich Schwung in die Verhandlungen bringen.“ Die angestellten Lehrkräfte hätten im Gegensatz zu anderen Länder-Beschäftigten keinen Tarifvertrag, der ihr Einkommen regele, kritisierte Schaad.

Die Arbeitgeber seien bisher nicht bereit, wissenschaftlich ausgebildete Lehrkräfte genau so zu bezahlen wie andere Akademiker im öffentlichen Dienst. Auch wollten die Arbeitgeber Grundschullehrer finanziell weiter schlechter stellen, obwohl die Grundschulbildung zentrale Bedeutung für den Schulerfolg und für den weiteren Lebensweg der Kinder habe, sagte Schaad. Zudem dürfen Ost-Lehrkräfte nicht länger gegenüber den in West-Bundesländern Ausgebildeten benachteiligt werden.

dpa

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