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Das Sunny Days "El Palacio" Hotel in Hurghada, Ägypten, an dessen Strand ein Attentäter am 14.07.2017 mehrere Urlauber mit dem Messer attackierte.

Welche Rolle spielt der IS?

Angreifer erstach deutsche Frauen in Ägypten - Er soll psychisch krank sein

Vor acht Monaten erstach ein junger Ägypter an einem Hotelstrand im Badeort Hurghada zwei deutsche Frauen. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse. 

Mehr als acht Monate nach der tödlichen Messerattacke auf zwei deutsche Frauen im ägyptischen Badeort Hurghada gibt es Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Beschuldigten. Der 28-Jährige sei in Ägypten in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Hildesheim am Dienstag mit. Das gehe zumindest aus einer Verbalnote des ägyptischen Außenministeriums sowie einer Mitteilung der ägyptischen Staatsanwaltschaft hervor, die die Behörde am 22. März erreicht habe.

Am 14. Juli 2017 hatte ein 28-jähriger Ägypter die beiden 56 und 65 Jahre alten Urlauberinnen aus dem Kreis Peine an einem Hotelstrand mit mehreren Messerstichen getötet, bevor er überwältigt wurde. Bei der Tat wurden vier weitere Ausländer verletzt - eine 36-jährige Tschechin starb wenige Tage später an ihren schweren Stichverletzungen.

Lesen Sie auch: Angreifer tötet zwei deutsche Frauen - Steckt der IS dahinter?

In dem ägyptischen Schreiben heißt es nun, dass das Ergebnis eines medizinischen Gutachtens noch nicht vorliege. Der Mann befinde sich nach wie vor in Gewahrsam. Eine Obduktion habe zudem ergeben, dass die beiden Frauen aus Niedersachsen an den Stichverletzungen gestorben seien. Ermittlerkreise hatten kurz nach dem Angriff berichtet, der Mann habe mit der Terrormiliz IS in Kontakt gestanden.

dpa

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