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Gesicherter Bereich vor der Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (ZAE) im bayerischen Zirndorf: Die Angriffe auf Asylbewerberheime in Deutschland gehen zurück. Foto: Daniel Karmann

Bericht

Angriffe auf Flüchtlingsheime gehen zurück

Berlin (dpa) - Die Angriffe auf Asylbewerberheime in Deutschland sind nach einem Zeitungsbericht gesunken und haben wieder den Stand von vor der Flüchtlingskrise 2015 erreicht.

Im ersten Quartal 2017 zählte das Bundeskriminalamt (BKA) 93 Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte, schreibt die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Das entspreche dem Niveau des ersten Quartals 2015, in dem 106 Angriffe registriert wurden. 86 der 93 Anschläge hätten einen rechtsradikalen Hintergrund gehabt.

Nach dem starken Flüchtlingszuzug ab Spätsommer 2015 waren fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle sprunghaft nach oben gegangen. Allein im Gesamtjahr 2015 kam es zu mehr als tausend Anschlägen, auch 2016 waren es noch knapp 1000, wie die Zeitung weiter schreibt. Zu den Angriffen werden zum Beispiel Überfälle, Sprengstoffanschläge, Brandstiftung sowie Körperverletzung gezählt.

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