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Bei dem Anschlag in einem thailändischen Einkaufszentrum wurden dutzende Menschen verletzt.

Zwei Bomben detoniert

Viele Verletzte nach Anschlag auf Einkaufszentrum in Thailand

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Pattani - Im Süden Thailands ist es zu zwei Explosionen gekommen. Es gibt zahlreiche Verletzte, vier davon schweben in Lebensgefahr.

In der thailändischen Stadt Pattani ist es am Dienstag zu mehreren Explosionen gekommen. Wie Bangkok Post berichtet, explodierten in beziehungsweise an einem Einkaufszentrum in der Stadt im Süden Thailands zwei Bomben. Es soll laut n-tv ein islamistischer Anschlag sein, doch bisher bekannte sich niemand dazu.

Bei dem Attentat - womöglich waren es Autobomben - sollen mindestens 56 Menschen verletzt worden sein, davon mehrere schwer. Laut einem Krankenhaussprecher ist der Zustand von vier Verletzten kritisch, außerdem sind unter den Verletzten auch mindestens drei Kinder.

Auf Bildern, die auf Twitter kursieren, ist zu sehen, wie eine dicke Rauchwolke über dem Einkaufszentrum „Big C“ empor steigt. Im Inneren des Einkaufszentrums zeigt sich ein Bild der Verwüstung.

Die beiden Sprengsätze sollen innerhalb weniger Minuten hochgegangen sein. Wie ein Polizeisprecher laut dpa berichtete, detonierte die erste Bombe vor dem Einkaufszentrum. Hierbei wurde niemand verletzt. Doch nur knapp fünf Minuten später ging die stärkere Autobombe hoch. Auf einer Video-Aufnahme, die sich im Internet verbreitete, ist eine mächtige Explosion zu sehen. Über Todesopfer war zunächst nichts bekannt.

In der mehrheitlich muslimischen Region an der Grenze zu Malaysia kämpfen muslimische Rebellen seit vielen Jahren für Unabhängigkeit von der Zentralregierung. Westliche Touristen gibt es dort nur wenige. Seit dem Wiederaufflackern des Konflikts 2004 gab es in der Region bereits mehr als 6500 Tote. Pattani liegt etwa 1000 Kilometer von der thailändischen Hauptstadt Bangkok entfernt.

Immer wieder kommt es im Süden Thailands zu Anschlägen. Erst im August 2016 war eine Frau bei einem Autobombenanschlag getötet worden, damals wurden 29 Menschen verletzt. Schon zu Beginn desselben Monats waren mehrere Sprengsätze in verschiedenen Urlaubsorten detoniert und forderten vier Todesopfer. Unter den Verletzten waren vier Deutsche.

mes/dpa

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