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Anschlag bei Würzburg: Was wir bisher wissen und was nicht

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Attacke in Regionalzug
Ermittler sichern eine Tag nach dem Anschlag im Regionalzug Spuren in dem Kolping-Heim, in dem der Täter gelebt hatte. © dpa

Würzburg - Ein junger Mann geht in einem Zug nahe Würzburg mit Axt und Messer auf Menschen los. Auf der Flucht töten Polizisten den Angreifer. Was ist passiert - und welche Fragen sind offen?

Was wir bisher über die Tat und den Täter wissen:

In unserem Live-Ticker halten wie sie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Diese Fragen sind noch ungeklärt:

Stand der 17-Jährige in Verbindung mit der Terrormiliz Islamischer Staat? Ermittler haben bei der Durchsuchung der Wohnung eine handgemalte IS-Fahne. Zudem hat der IS die Tat für sich beansprucht. Dem bayerischen Innenministerium zufolge gibt es aber bisher „keinerlei Indizien“ für eine Vernetzung mit islamistischen Netzwerken.

- Der Täter hat möglicherweise einen Abschiedsbrief hinterlassen. Es gebe ein Schriftstück, das nach erster Durchsicht als „Abschiedstext an den Vater“ interpretiert werden könnte, sagte der bayrische Innenminister Joachim Herrmann. Der Inhalt ist bislang unbekannt.

- Warum haben Einsatzkräfte den jungen Mann erschossen? Weil der Täter mit Axt und Messer die Polizisten angriff, blieb laut Polizeigewerkschaft nur der Schusswaffengebrauch. Das Landeskriminalamt hat dazu interne Ermittlungen aufgenommen, ein üblicher Vorgang beim Schusswaffengebrauch von Beamten.

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