US-Atomwaffen-Lager

Anti-Atom-Demo am Fliegerhorst Büchel aufgelöst

Büchel - Weil sie die Zufahrt zum Fliegerhorst Büchel blockierten, müssen rund 45 Demonstranten den Platz verlassen. Die Polizei räumte bereits zwei von drei Toren.

Die Polizei hat am Mittwoch eine Blockade von Friedensaktivisten am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel aufgelöst. Es sei darum gegangen, den Bediensteten die Zufahrt auf das Gelände zu ermöglichen, sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Einsatz sei niemand verletzt worden. Der Fliegerhorst gilt als einziger Standort in Deutschland, an dem US-Atomwaffen lagern. Ein Aktivist hatte sich den Angaben zufolge mit einem Fahrradschloss am Tor angekettet. Ein weiteres Tor hätten die Aktivisten selbst verlassen, ein drittes sollte am Mittag geräumt werden. An der Blockade hatten sich nach Angaben der Initiative „Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen“ rund 45 Menschen beteiligt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Wir schaffen das“: Die wichtigsten Sätze aus vier Jahren großer Koalition
Teile dieser Sätze könnten die Bevölkerung verunsichert haben: Die wichtigsten Zitate aus vier Jahren GroKo im Überblick.
„Wir schaffen das“: Die wichtigsten Sätze aus vier Jahren großer Koalition
Schröder: Meine Rosneft-Ambitionen schaden der SPD nicht
Die Freundschaft von Altkanzler Schröder zu Kreml-Chef Putin und seine Tätigkeit für russische Unternehmen ist seit langem umstritten. Die SPD hat bisher darüber …
Schröder: Meine Rosneft-Ambitionen schaden der SPD nicht
Bundeswehr arbeitet am Umgang mit ihrer Tradition
Rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr haben der Verteidigungsministerin zugesetzt. Von der Leyen lässt daraufhin den Traditionserlass überarbeiten. Nun beginnt dazu …
Bundeswehr arbeitet am Umgang mit ihrer Tradition
AfD spricht von "entstellter Kunst" bei Kasseler Documenta
„Entartete Kunst“ ist ein diffamierendes Schlagwort aus der NS-Zeit. Ausgerechnet von „entstellter Kunst“ spricht nun ein AfD-Politiker mit Blick auf die Kasseler …
AfD spricht von "entstellter Kunst" bei Kasseler Documenta

Kommentare