+
Der AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon vergangene Woche im Landtag in Stuttgart.

Antisemitismus-Zwist

Südwest-AfD will Fall Gedeon prüfen

Stuttgart - Der baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon muss wegen antisemitischer Äußerungen mit einem Rauswurf aus der Partei rechnen.

Der AfD-Landesvorstand beschloss, Ordnungsmaßnahmen gegen den Landtagsabgeordneten zu prüfen. "Das konzentriert sich aber auf einen Parteiausschluss", sagte Vorstandssprecher Lothar Maier der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Damit kommt der Landesvorstand der Partei der Bitte des Bundesvorstands nach.

Der Parteiausschluss des Vorsitzenden des AfD-Kreisverbands Konstanz müsste beim Landesschiedsgericht der Partei beantragt werden. Zugleich forderte der Vorstand Gedeon auf, aus freien Stücken die Landtagsfraktion zu verlassen. Gedeon hatte den Holocaust in seinen Schriften als "gewisse Schandtaten" bagatellisiert.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

CDU-Hammer: Niemand hatte ihn auf dem Schirm - plötzlich neue Kandidatur für Parteivorsitz
Spektakuläre CDU-Nachricht am Dienstagmorgen: Der Außenexperte Norbert Röttgen hat seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angemeldet. Live-Ticker zur Röttgen-Erklärung.
CDU-Hammer: Niemand hatte ihn auf dem Schirm - plötzlich neue Kandidatur für Parteivorsitz
Rechte Terrorzelle: Linken fordern Bericht über Verhaftete
Berlin/Düsseldorf (dpa) - Nach der Verhaftung mehrerer mutmaßlicher Mitglieder einer rechten Terrorzelle haben die Linken im Bundestag zur nächsten Sitzung des …
Rechte Terrorzelle: Linken fordern Bericht über Verhaftete
„Erbärmlich und neue Dimension von Skrupellosigkeit“: Kachelmann attackiert Merkel-Sprecher Seibert direkt
Wetter-Experte Kachelmann platzt wegen eines Twitter-Posts von Regierungssprecher Steffen Seibert der Kragen. Er erhebt schwere Vorwürfe. 
„Erbärmlich und neue Dimension von Skrupellosigkeit“: Kachelmann attackiert Merkel-Sprecher Seibert direkt
Thüringen: Minister von Linke, SPD und Grünen Teil des Ramelow-Vorschlags
Um die Regierungskrise in Thüringen abzuwenden, schlägt Ramelow (Linke) Lieberknecht (CDU) als Ministerpräsidentin vor. Linke, SPD und Grüne sollen Minister stellen.
Thüringen: Minister von Linke, SPD und Grünen Teil des Ramelow-Vorschlags

Kommentare