+
Der AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon vergangene Woche im Landtag in Stuttgart.

Antisemitismus-Zwist

Südwest-AfD will Fall Gedeon prüfen

Stuttgart - Der baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon muss wegen antisemitischer Äußerungen mit einem Rauswurf aus der Partei rechnen.

Der AfD-Landesvorstand beschloss, Ordnungsmaßnahmen gegen den Landtagsabgeordneten zu prüfen. "Das konzentriert sich aber auf einen Parteiausschluss", sagte Vorstandssprecher Lothar Maier der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Damit kommt der Landesvorstand der Partei der Bitte des Bundesvorstands nach.

Der Parteiausschluss des Vorsitzenden des AfD-Kreisverbands Konstanz müsste beim Landesschiedsgericht der Partei beantragt werden. Zugleich forderte der Vorstand Gedeon auf, aus freien Stücken die Landtagsfraktion zu verlassen. Gedeon hatte den Holocaust in seinen Schriften als "gewisse Schandtaten" bagatellisiert.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kirchen verlieren wieder gut halbe Million Mitglieder
Etwa 55 Prozent der Menschen in Deutschland gehören noch einer der beiden großen christlichen Kirchen an. Die Zahl der Katholiken und Protestanten sinkt kontinuierlich. …
Kirchen verlieren wieder gut halbe Million Mitglieder
Toter und Verletzte nach Gebeten in Jerusalem
Nach einem Anschlag am Tempelberg in Jerusalem stellt Israel Metalldetektoren am Eingang zu der heiligen Stätte auf. Dies versetzt die Palästinenser in Wut. Nach dem …
Toter und Verletzte nach Gebeten in Jerusalem
Ausschreitungen in Jerusalem: Ein Toter, 20 Verletzte
In Jerusalem ist ein Palästinenser erschossen worden - offenbar inmitten von Ausschreitungen zwischen israelischen Polizisten und Palästinensern auf dem Tempelberg. 
Ausschreitungen in Jerusalem: Ein Toter, 20 Verletzte
Ministerpräsident Yildirim für Deeskalation im Streit mit Deutschland
Die Türkei will die angespannte Lage zu Deutschland nicht eskalieren lassen. Das sagt zumindest der Ministerpräsident. Deutschland sei ein strategische Partner in Europa.
Ministerpräsident Yildirim für Deeskalation im Streit mit Deutschland

Kommentare