+
An der Frage, wie die Partei mit Gedeon umgehen soll, hatte sich ein heftiger Streit in der Landtagsfraktion entzündet. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Antisemitismusvorwurf: AfD-Kreisverband wählt Gedeon ab

Konstanz (dpa) - Der AfD-Kreisverband Konstanz hat seinen umstrittenen Vorsitzenden Wolfgang Gedeon abgewählt. Dem AfD-Politiker wird Antisemitismus vorgeworfen.

Die Mitgliederversammlung habe "nach konstruktiver Diskussion" beschlossen, Anfang September eine Neuwahl des Kreisvorstandes abzuhalten, hieß es am Morgen in einer kurzen Erklärung auf der Internetseite des Kreisverbandes.

An der Frage, wie die Partei mit Gedeon umgehen soll, hatte sich ein heftiger Streit in der baden-württembergischen Landtagsfraktion entzündet. In der Folge hatte der bisherige Fraktionsvorsitzende Jörg Meuthen mit 13 Abgeordneten die Fraktion verlassen. Auch Gedeon gehört ihr nicht mehr an.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Lifeline“ Rettungsschiff mit Flüchtlingen: Italien verweigert weiterhin Hafeneinfahrt
Seit Tagen harrt ein von Mission Lifeline betriebenes Rettungsschiff vor der Küste Maltas aus. Der italienische Innenminister verweigert das Anlegen im Hafen.
„Lifeline“ Rettungsschiff mit Flüchtlingen: Italien verweigert weiterhin Hafeneinfahrt
Koalitionsausschuss geplant: Nicht nur Asylpolitik Thema
Am Dienstagabend ist ein Treffen der Spitzen der großen Koalition geplant. Andreas Nahles (SPD) wolle auch grundsätzliche Fragen zur Zusammenarbeit innerhalb der …
Koalitionsausschuss geplant: Nicht nur Asylpolitik Thema
Arrest nach Schlägen gegen Kippa-Träger in Berlin
Die Schläge mit einem Hosengürtel auf einen jungen Israeli in Berlin lösen Empörung und Solidarität aus. Der Student ist mit einem Freund unterwegs, beide tragen Kippa. …
Arrest nach Schlägen gegen Kippa-Träger in Berlin
„Seehofer abschieben“: 300 Menschen demonstrieren in Berlin
Unter dem Motto „Seehofer abschieben“ haben am Montag 300 Menschen in Berlin demonstriert.  Die Teilnehmer versammelten sich vor der Bayerischen Landesvertretung.
„Seehofer abschieben“: 300 Menschen demonstrieren in Berlin

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.