+
Edward Snowden lebt seit 2013 im Exil in Russland. 

Exil juristisch abgesichert

Anwalt: Keine Ausweisung Snowdens nach Trump-Sieg geplant

Moskau - Der russische Anwalt von Edward Snowden hat Spekulationen über eine angeblich bevorstehende Auslieferung des geflüchteten Whistleblowers an die USA zurückgewiesen.

Medien unter anderem in Moskau hatten berichtet, dass der Kreml diesen Schritt nach dem Wahlsieg von Donald Trump erwägen könnte.

Das Exil von Snowden in Russland sei juristisch abgesichert, sagte Rechtsanwalt Anatoli Kutscherena am Freitag der Agentur Interfax zufolge. „Ich bin überzeugt, dass sich die Regierung in Moskau nicht auf eine Abschiebung einlassen wird“, sagte der kremlnahe Jurist. Die Aufenthaltsgenehmigung sei „rechtlich nicht zu beanstanden“.

Snowden hatte die massenhaften Abhöraktionen des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht und lebt seit 2013 in Russland. Einige Medien erwarten nach dem Sieg von Trump eine Verbesserung der russisch-amerikanischen Beziehungen. Dies könnte eine Ausweisung von Snowden an Washington erleichtern, hieß es. Dem 33-jährigen Informanten droht in den USA eine Haftstrafe wegen Geheimnisverrats.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Milliarden für erneuerbare Energien bringen nichts“: Lindner hat andere Idee für Klimaschutz
28 Milliarden Euro werden für die Förderung der erneuerbaren Energien ausgegeben. Die würden laut Linder dem Klimaschutz aber nichts bringen. 
„Milliarden für erneuerbare Energien bringen nichts“: Lindner hat andere Idee für Klimaschutz
Union weist Scholz-Forderung nach Rentengarantie zurück
Berlin (dpa) - Die Unionsfraktion hat den Vorstoß von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) scharf zurückgewiesen, eine Garantie des Rentenniveaus weit über das bisher …
Union weist Scholz-Forderung nach Rentengarantie zurück
Zentralpräsident der Juden kritisiert Darstellung in Schulbüchern wegen „antisemitischer Stereotype“
Laut dem Präsidenten des jüdischen Zentralrats sind deutsche Schulbücher veraltetet, rudimentär und nicht sachlich genug in Bezug auf die Juden-Darstellung.
Zentralpräsident der Juden kritisiert Darstellung in Schulbüchern wegen „antisemitischer Stereotype“
Nahles bringt deutsche Hilfe für die Türkei ins Gespräch
Die Türkei kämpft mit dem Absturz ihrer Währung. Ursache dafür sind auch Wirtschaftssanktionen durch die USA. Sollte Deutschland nun der Regierung in Ankara zur Seite …
Nahles bringt deutsche Hilfe für die Türkei ins Gespräch

Kommentare