1 von 32
In Tunesien fing alles an: Die „Jasminrevolution“ begann mit landesweiten Massenunruhen Ende Dezember 2010. Auslöser war am 17. Dezember 2010 der Selbstmord eines Gemüsehändlers, der sich aus Verzweifelung selbst verbrannt hatte.
2 von 32
„Endlich frei“ steht auf dem Plakat dieses Tunesiers. Am 14. Januar 2011 hatte das Staatsoberhaupt Zine el-Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht das Land verlassen, nachdem die Bevölkerung tagelang gegen ihn protestiert hatte. Bei den Demonstrationen sind mehr als 200 Menschen gestorben.
3 von 32
Regierungschef ist seit dem 27. Februar 2011 Béji Caïd Essebsi. Am 23. Oktober gewinnt die unter Ben Ali als extremistisch verbotene Ennahda-Bewegung die Parlamentswahlen.
4 von 32
Ägypten: Mit dem “Tag des Zorns“ am 25. Januar 2011 begann hier der Aufstand. 
5 von 32
Die Demonstrantionen richteten sich vor allem gegen das von 20-jährige Regime des Präsidenten Muhammad Husni Mubarak.
6 von 32
Am 11. Februar wurde Husni Mubarak zum Rücktritt gezwungen. An seine Stelle trat ein Militärrat aus hochrangigen Offizieren, der den Demonstranten freie und demokratische Wahlen sowie die Aufhebung des seit 30 Jahren geltenden Notstandsgesetzes zusicherte, dann aber im März die Gesetze verschärfte. Am 28. November 2011 begann die erste Runde der Parlamentswahlen.
Mohammed Mursi
7 von 32
Die gewannen die islamischen Muslimbrüder unter ihrem Vorsitzendern Mohammed Mursi, der Präsident wurde. Ein Verfassungsentwurf, der sich auf die islamische Scharia berief führte zu einem Militärputsch. Neuer Präsident wurde Abd al-Fattah as-Sisi.
8 von 32
Algerien: Auch die Unruhen in Algerien schlossen sich an die in Tunesien an.

Der „arabische Frühling“: In diesen Ländern wurde rebelliert

Mit der Jasminrevolution in Tunesien hat alles begonnen - danach zog sich der „arabische Frühling“ 2011 durch viele Länder im Nahen Osten und Nordafrikas. Wo die Menschen überall auf die Straßen gegangen sind:

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Aung San Suu Kyi verurteilt allgemein Gewalt in Myanmar
Aus Furcht vor Gewalt sind schon mehr als 420 000 Muslime aus Myanmar geflohen. Nach wochenlangem Schweigen verspricht Regierungschefin Aung San Suu Kyi nun, sich um …
Aung San Suu Kyi verurteilt allgemein Gewalt in Myanmar
Rohingya-Krise verschärft sich weiter
Als sei ihre Lage nicht schon drastisch genug, müssen die aus Myanmar geflüchteten Rohingya nun auch noch mit Monsunregen zurechtkommen. Bangladesch zügelt zudem ihre …
Rohingya-Krise verschärft sich weiter
Nach London-Anschlag: Festnahme und Wohnungsdurchsuchung
In Großbritannien wird ein 18-Jähriger im Bereich des Hafens von Dover in Gewahrsam genommen. Die Innenministerin spricht von einer "sehr bedeutenden" Festnahme nach dem …
Nach London-Anschlag: Festnahme und Wohnungsdurchsuchung
Nordkorea will "Kräftegleichgewicht" mit den USA erreichen
Nordkorea zeigt sich von neuen UN-Sanktionen unbeeindruckt und feuert eine Rakete über Japan hinweg. Der Weltsicherheitsrat begnügt sich mit einer Verurteilung, auch …
Nordkorea will "Kräftegleichgewicht" mit den USA erreichen

Kommentare