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SPD-Chef Martin Schulz macht die soziale Gerechtigkeit zu einem seiner wichtigsten Wahlkampfthemen. 

Das sagt Ingo Kramer

"Schulz redet Land schlecht": Arbeitgeber-Chef warnt vor Rot-Rot-Grün

Berlin - Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vorgeworfen, mit seinem Fokus auf soziale Gerechtigkeit die Lebenswirklichkeit in Deutschland zu verzerren.

"Herr Schulz sollte damit aufhören, das Land schlechtzureden, sondern lieber ein Programm vorlegen, wie man die derzeitige gute Situation 2030 und darüber hinaus erhalten kann", sagte Kramer der "Bild am Sonntag".

Als ehemaliger EU-Parlamentspräsident wisse Martin Schulz genau, dass die anderen 27 EU-Staaten neidisch auf Deutschlands Entwicklung seien. Es gehe in Deutschland deutlich gerechter zu als in den Nachbarländern oder noch vor 10 bis 15 Jahren. "Daraus kann Schulz doch nicht ableiten, es gehe in Deutschland nicht gerecht zu."

Der frühere FDP-Politiker Kramer warnte ausdrücklich vor einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken: "Sollte Rot-Rot-Grün die Wahl gewinnen, hätte das außerordentlich negative Auswirkungen auf unsere Volkswirtschaft", sagte er. "Die Grünen würden aus umweltpolitischen Gründen jegliche wirtschaftliche Entwicklung hemmen. Die Linke würde mit ihrer Europa-, Verteidigungs- und Außenwirtschaftspolitik einen Großteil unserer freundschaftlichen Beziehungen in aller Welt zerstören. Kombiniert mit der Sozialpolitik der SPD führt das dann zu sinkendem Wachstum, neuer Arbeitslosigkeit und höheren Kosten etwa beim Wohnungsbau."

dpa

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