+
Eine gezielte Vorbeugung vor Altersarmut ist nach Ansicht der Arbeitgeber bei Selbstständigen geboten.

Warnungen vor Altersarmut überzogen

Arbeitgeber: Rentenniveau muss weiter abgesenkt werden

Berlin - Die Arbeitgeber haben die große Koalition davor gewarnt, "neue Fehler in der Rentenpolitik" zu begehen.

Auf keinen Fall dürfe die Entscheidung des Gesetzgebers, das Rentenniveau weiter absinken zu lassen, korrigiert werden, heißt es in einem rentenpolitischen Grundsatzpapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), aus dem die Zeitung "Die Welt" (Dienstag) zitiert.

Warnungen vor einem drastischen Anstieg der Altersarmut seien völlig überzogen, schreibe der Spitzenverband weiter. Eine gezielte Vorbeugung vor Altersarmut sei nach Ansicht der Arbeitgeber allerdings bei Selbstständigen geboten.

Die in Umfragen deutlich abgesackte SPD hatte im April angekündigt, die Zukunft der Rente und die drohende Altersarmut für viele Bürger zu einem zentralen Thema im Bundestagswahlkampf 2017 zu machen. Im wesentlichen geht es um die Forderung, das Rentenniveau nicht wie geplant weiter abzusenken, sondern auf heutigem Niveau zu belassen.

Derzeit liegt das Rentenniveau - das Verhältnis zwischen Arbeits- und Renteneinkommen - bei rund 48 Prozent. Es könnte nach aktueller Gesetzeslage bis 2030 auf 43 Prozent sinken.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Flüchtlingskrise: Schulz fordert in Rom eine solidarische EU
Martin Schulz schlägt sich in der Migrationskrise auf die Seite Italiens und fordert mehr Solidarität und Hilfe für den Mittelmeer-Staat. Den Vorwurf, sein Kurzbesuch …
Flüchtlingskrise: Schulz fordert in Rom eine solidarische EU
Thema Russland: Hillary Clinton schreibt ein brisantes Buch
Die Wahlen 2016 hat Hillary Clinton verloren. Nun könnte sie aber nachkarten: In einem neuen Buch will Clinton über ausländische Einmischungen in die US-Demokratie …
Thema Russland: Hillary Clinton schreibt ein brisantes Buch
Macron will Flüchtlingszentren in Libyen - und zwar bald
Emmanuel Macron will in den nächsten Monaten „Hotspots“ für Flüchtlinge in Libyen einrichten - notfalls auch ohne die Unterstützung der EU.
Macron will Flüchtlingszentren in Libyen - und zwar bald
Dieser Fehler könnte die AfD den Einzug in den Bundestag kosten
Ein Formfehler könnte dazu führen, dass die AfD bei den Bundestagswahlen nicht auf den Stimmzetteln der NRW-Wähler steht. Kostet der Partei das womöglich den Einzug in …
Dieser Fehler könnte die AfD den Einzug in den Bundestag kosten

Kommentare