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Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer

Arbeitgeberpräsident

Ausnahmen beim Mindestlohn gefordert

Berlin - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat für Langzeitarbeitslose und junge Leute mit geringer Qualifikation Ausnahmen beim geplanten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro gefordert.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat für Langzeitarbeitslose und junge Leute mit geringer Qualifikation Ausnahmen beim geplanten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro gefordert. „Wenn für solche Menschen die 8,50 Euro von Anfang zu zahlen sind, wird es für sie noch schwerer, einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden. Das kann doch keiner wollen“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag).

Kramer warnte davor, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Mindestlohns zu überschätzen. „Wir haben 42 Millionen Erwerbstätige in Deutschland, aber nur rund zwei Millionen Arbeitnehmer mit einem Vollzeitjob, die weniger als 8,50 Euro verdienen.“ In der Diskussion werde aber der Eindruck erweckt, als lebe hier ein Volk von Niedriglöhnern. „Das stimmt einfach nicht“, sagte Kramer.

dpa

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