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Monitor-Moderator Georg Restle.

Klartext von Georg Restle

Wachsender Nationalismus? ARD-Kommentar trifft Zoff-Nerv und geht viral

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Eine Neujahrsansprache, die zum Nachdenken anregen soll und das Netz spaltet: ARD-Moderator Georg Restle hat mit einem Kommentar für viel Aufsehen gesorgt.

Gerade einmal 90 Sekunden hat Monitor-Moderator Georg Restle gebraucht, um ein Statement zu setzen, das zum Jahresende noch einmal für Diskussionsstoff sorgt.

Sein Einstieg: „2017 geht zu Ende - und nein, es war kein gutes Jahr!“ Donald Trumps Einzug ins Weiße Haus, der Teilerfolg von Marine Le Pen in Frankreich, die Regierungsbildung zwischen ÖVP und FPÖ in Österreich und dazu die Wahlerfolge der AfD hierzulande - lauter „Bad News“ für Restle, der für seine offenen Worte bekannt ist.

“Dieses Jahr”, betont er, werde in die Geschichte eingehen, “als das Jahr, in dem der Nationalismus wieder sein hässliches Haupt erhoben hat. Als hätte es das 20. Jahrhundert mit seiner Ur-Katastrophe nie gegeben.“

“Haben an Kriegsgeschrei keinerlei Interesse”

Ausgerechnet Österreich, Frankreich und Deutschland: „Gerade wir müssten wissen, dass Nationalismus am Ende immer Krieg bedeutet“, so Restle weiter. “Im nächsten Jahr liegt das Ende des Ersten Weltkriegs 100 Jahre zurück. Ein Krieg, dessen Feuer sich aus der Glut eines europaweiten Nationalismus speiste.”

Der ARD-Moderator fürchtet, dass Populisten nun wieder von der „Bedrohung der deutschen Identität schwafeln“ und ruft dazu auf, all denen deutlich zu machen, „dass wir an ihrem Kriegsgeschrei keinerlei Interesse haben.”

„Vollste Zustimmung“ und „Was für ein Käse“

Klar, dass dieser kurze Kommentar im Netz hohe Wellen schlägt und Restle natürlich den Zoff-Nerv der Facebook-Gemeinde trifft. Von „Vollste Zustimmung! Bitte auch nächstes Jahr so kritisch sehen, wobei ich hoffe, dass das Jahr besser wird!“ bis „Hetze pur“ oder „Was für ein Käse“ ist das gesamte Spektrum abgedeckt.

Der Monitor-Post vom 28. Dezember 2017 wurde auf Facebook bereits über 4.000 Mal geteilt, und hat mehr als 260.000 Aufrufe.

mke

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