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„Tagesschau“-Panne zur besten Sendezeit: Sprecherin entschuldigt sich gleich zweimal

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Von: Florian Naumann

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Die Zuschauer der ARD-„Tagesschau“ mussten am Sonntagabend auf Hintergrund-Einblendungen verzichten.
Ungewohntes Bild: Die Zuschauer der ARD-„Tagesschau“ mussten am Sonntagabend auf Hintergrund-Einblendungen verzichten. © Screenshot: ARD-Mediathek

Ungewohntes Bild bei der „Tagesschau“: Eine Panne macht der ARD-Nachrichtensendung am Sonntag zu schaffen.

Hamburg - Ernste Probleme drohen Deutschland kurz vor Weihnachten: Die Omikron-Variante droht auch in Deutschland das Pandemiegeschehen zu übernehmen - der Expertenrat von Kanzler Olaf Scholz (SPD) fordert bereits Einschränkungen. Mit dieser durchaus weitreichenden Neuigkeit machte am Sonntagabend (19. Dezember) auch die „Tagesschau“ auf.

Das ARD-Nachrichten-Flaggschiff geriet zugleich aber mit einer eher kuriosen Randnotiz in den Fokus: Zur besten Sendezeit hatte die vom NDR produzierte Sendung mit technischen Problemen zu kämpfen.

ARD-„Tagesschau“: Panne am Sonntagabend - Moderatorin entschuldigt sich zweimal

Denn Nachrichtensprecherin Julia-Niharika Sen verlas die Meldungen vor dem schlichten blauen Hintergrund-Bild der „Tagesschau“-Sendungen. Die gewohnten illustrierenden Fotos im Rücken der Anchorwoman fehlten - ebenso wie die Einblendung mit den Namen Sens.

„Meine Damen und Herren, wir haben in dieser Sendung technische Probleme. Leider ist es uns derzeit nicht möglich, Hintergrundbilder abzuspielen - das bitten wir zu entschuldigen“, erklärte die Sprecherin nach rund sechs Minuten Sendezeit, ehe sie zu einem Beitrag über den Litauen-Besuch von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) überleitete.

Besserung gab es nicht mehr: Die 20.15-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ musste komplett ohne Foto-Untermalung auskommen. Die Einspieler-Beiträge immerhin flimmerten ohne Einschränkung über die Bildschirme. Sen bat kurz vor Ende der Sendung „nochmal um Entschuldigung“.

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Die üblicherweise scharfzüngige Kommentatoren-Riege im Kurznachrichtendienst Twitter nahm es gelassen. „Wieso malt denn da kein Kollege fix was auf Pappe und hält es ins Bild? Selbstgebastelt ist in der Weihnachtszeit doch völlig okay“, spottete ein User. Ein anderer freute sich, dass immerhin der „Tatort“ ab 20.15 Uhr „flüssig“ lief.

Die ARD-Zuschauer mussten sich am Sonntagabend gleichwohl noch auf eine weitere Umstellung vorbereiten: Der gewohnte Polit-Talk „Anne Will“ um 21.45 Uhr fiel aus. Technische Probleme waren hier allerdings nicht der Grund. (fn)

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